Elektroautos: Das „Deutschlandnetz“ zum Laden kommt

Mercedes Benz Eqa Ionity

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) möchte ein „Deutschlandnetz“ zum Laden für Elektroautos aufbauen. Ziel ist es, dass mit fast 2 Milliarden Euro bis zu 1.000 neue Schnellladestandorte in Deutschland entstehen.

Deutschlandnetz: Ein Hub alle 10 Minuten

Pro Standort (auch Hub genannt) soll es dann mehrere Ladepunkte geben und der nächste Standort soll auch maximal 10 Minuten weit entfernt sein. Ab sofort können sich Unternehmen bewerben, um Teil von diesem „Deutschlandnetz“ zu sein.

Als Preisobergrenze (ist aber auch anpassbar) ruft man 44 Cent pro kWh auf und hofft, dass man so vielleicht einen gewissen Einfluss auf die Preise an den Ladern nehmen kann. Es soll keine allgemeine Preisgrenze kommen, aber der Bund will jetzt dafür sorgen, dass man hier vielleicht einen Einheitspreis etablieren kann.

Wer fährt schon eine Ladesäule von Ionity an, wenn er dort fast das doppelte zum Laden bezahlen muss, wenn es alle 10 Minuten einen Schnelllader gibt, der Teil des Deutschlandnetzes ist. Die Qualität soll jedenfalls auch kein Grund sein.

Deutschlandnetz: Mindestens 150 kW am Lader

Die Schnelllader müssen nämlich mindestens 150 kW bieten, man peilt aber eher bis zu 300 kW an, damit die Standorte für Elektroautos der Zukunft gewappnet sind. Der Bund ist der Meinung, dass so ein Netz förderlich für die Elektromobilität sein wird, vor allem ein fester und attraktiver Preis sollen Kunden überzeugen.

Immerhin soll der Aufbau auch nicht ewig dauern (ja, so ein Projekt hätte schon längst in Planung sein müssen und kommt etwas zu spät, aber ich will auch nicht immer meckern) und die 1.000 Standorte werden bis Ende 2023 aufgebaut.

Enbw Laden Elektro Auto Header

Nun beginnt die Suche nach geeigneten Anbietern und hier werden auch 200 Lose an Rastanlagen entlang der Bundesautobahnen verteilt. Bei den regionalen Punkten wünscht man sich zwischen 4 und 16 Schnellladepunkte, da hätte man aber meiner Meinung nach eine deutlich höhere Mindestzahl (8 bis 10) ansetzen dürfen.

Bereits erschlossene Gebiete (mit Schnellladern, die über 150 kW ermöglichen) werden bei der Vergabe berücksichtigt und Gebiete ohne Infrastruktur bevorzugt.

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  1. HEB sagt:

    Alleine wenn Sie es wirklich schaffen dieses Netz aufzubauen, würde bestimmt bei manchen ein Umdenken bewirken. Noch besser ist es wenn man z.B. die Möglichkeit schaffen würde, das es auf allen Tankstellen auch in der Stadt es Lademöglichkeiten mit 300kwh geben würde, oder halt mehr Lademöglichkeiten im öffentlich Raum im allgemeinen. Dann sollten auch die Preise der E-Autos angepasst werden, das es sich nicht mehr lohnt ein anderes Auto zu kaufen.

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