Fleischalternative: Domino’s Pizza Deutschland startet mit Golden Vegan Chicken

Domino's Pizza Deutschland Golden Chicken

Dass sich für Hähnchenfleisch relativ gut vegane Alternativen herstellen lassen, hatte bereits unter anderem Burger King gezeigt. Nun ist auch Domino’s Pizza Deutschland an Bord.

Ab sofort erweitert Domino’s Pizza das Chicken-Sortiment in mehr als 300 Stores deutschlandweit mit dem Launch der Domino’s Golden Chicken nach Southern Style gewürzt. Das Produkt gibt es auch in einer veganen Variante.

Die Pizza-Delivery-Kette launcht, parallel zu den Hähnchenfilets, eine vegane Variante, „auf Basis pflanzlicher Proteine“ – die Golden Vegan Chicken. Laut der Domino’s Webseite wurden darin auf jeden Fall Sojabohnen und glutenhaltiges Getreide (wie Weizen, Roggen, Hafer, Gerste) verarbeitet. Weitere Zutaten konnte ich noch nicht herausfinden.

Preislich möchte man für sechs Stück Golden Vegan Chicken 8,99 € haben. Das ist deutlich mehr, als man für die Version aus Fleisch aufruft. Davon kosten vier Stück nämlich 4,49 €.

Mit der Einführung der Domino’s Golden Chicken nach Southern Style und der Golden Vegan Chicken besetzen wir sehr bewusst alle Vorlieben unserer Kund:innen. Unsere Hühnchenprodukte sind äußerst beliebt bei unseren Kund:innen, es war klar, hier die Produktpalette auch in die Richtung eines Hauptgerichts zu erweitern.

Gleichzeitig ein pflanzliches Gegenstück auf den Markt zu bringen, war für uns ebenfalls ein logischer Schritt. Unser fleischloses Sortiment wird begeistert von den Kund:innen angenommen. Darüber hinaus haben wir uns 2020 durch die Unterzeichnung der Vier Pfoten Atlas Challenge dazu verpflichtet, die Entwicklung innovativer, pflanzlicher Produkte stetig voranzutreiben.

– Domino’s Pizza Deutschland CEO Stoffel Thijs.

Burger King: Plant-based Long Chicken schmeckt besser als ein Fleisch-Burger

Burger King Plant Based Long Chicken 2

Burger King hat in dieser Woche sein pflanzen-basiertes Sortiment an Burgern erweitert. Ich habe den Plant-based Long Chicken mal ausprobiert. Der „Plant-based Long Chicken“ ist seit dem 19. Oktober 2021 in ganz Deutschland bei Burger King zu haben. Burger King…24. Oktober 2021 JETZT LESEN →


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Bitte bleibe freundlich.

  1. Martin ☀️

    Und eines Tages wundern sich die ganzen Lifestyle-Veganer warum sie alle aufgrund von Mangelernährung krank werden!

    1. Bob 👋

      Leider ist das Essen allgemeina mittlerweile so Nährstoffarm das auch Fleischesser unter Mangelerscheinungen leiden.

    2. rogh 🍀

      warum genau? weil sie sich nur vom Chicken Fake ernähren genau so wie Fleischesser nur Chicken Wings essen?

    3. Mikey 👋

      Da hast du natürlich vollkommen recht. Die ganzen Antibiotika aus dem billig Hähnchenfleisch fehlt den Veganer um genügend Abwehrstoffe zu bilden.

  2. Jan€tte ☀️

    An sich finde ich es gut dass man eine Auswahl hat, diese deutlich teureren Preise der Alternativen sind allerdings fraglich …..

    1. rogh 🍀

      die höheren Preise liegen darin begründet, dass konventionelle Fleisch Industrie stark subventioniert ist.

    2. Stadlix 🌟

      Ja grauenvoll. Als ob das Ersatzfleisch so teuer ist. Bzw. dann muss die Tierhaltung ein absolut billiges Niveau haben.

  3. Roberto 🌟

    Da sollte unser neuer Landwirtschaftsminister eingreifen und verbieten, dass vegane Lebensmittel teurer sind als die Fleischprodukte. Man könnte eine Art staatlicher Förderung der veganen Produkte einführen

    1. Thomas 👋

      …oder man schafft die milliardenschwere massive Förderung für tierische Produkte ab für wirklich fairen Wettbewerb.

  4. MadKiefer 🌟

    An die Fleischfresser: trinkt brav weiter eure Scheuermilch.

  5. Roberto 🌟

    Ich war vorhin beim Ikea Regensburg. Dort kostet der normale Hotdog 1,50 € und der vegane nur 0,50 €. Hab dann mal den veganen Hotdog probiert und er war ganz ok.
    Trotzdem finde ich es komisch, dass hier das vegane Produkt nur 1/3 kostet. Das ist eigentlich auch der falsche Weg.

    1. Ich muss sagen, dass ich den vegetarischen Hotdog bei IKEA sogar deutlich besser finde. Der schmeckt wenigstens nach etwas und die Konsistenz ist echt gut. Die Fleischwurst ist irgendwie geschmacklos.

      1. Roberto 🌟

        Ja. Ich war auch überrascht, dass er gut war und ich jetzt nicht sagen würde, dass die Fleischvariante besser wäre.

    2. Thomas 👋

      Warum ist das der falsche Weg ?!

  6. Timotime 🪴

    Echtes Fleisch kostet die HÄLFTE!
    Das meinen die doch echt nicht ernst.
    Und dann heißt es nachher, dass es wegen mangelnder Nachfrage eingestellt wird.

    Ich kenne viele Leute, die versuchen ihren Fleischkonsum zu reduzieren, wenn gute Alternativen da sind. Das wäre hier – vielleicht – eine gute Alternative. Ich kenne aber mindestens genauso viele Leute, die schon auch auf das Geld achten und im Zweifel siegt dann doch oft – leider – der Geiz. Wir reden hier vom DOPPELTEN Preis. Schade… geht gar nicht. Aber mit der Zeit wirds ja vlt. mal billiger.

    1. Die veganen Alternativen werden oftmals noch nicht in so großer Stückzahl hergestellt. Das treibt den Preis etwas. Das Problem ist allerdings vor allem, dass Fleisch einfach viel zu billig zu haben ist.

      1. CullenTrey 🪴

        Nein, es liegt einfach daran, dass es gerade hipp ist und man dafür richtig Kohle verlangen kann. Die Leute zahlen bereitwillig mehr, nur weil vegan drauf steht.

        Was mich viel mehr nervt ist dieser Bezeichnungs-Mist. Ist es jetzt Chicken oder ist es Pflanze/Chemie?! Und sorry, aber Chicken ist NICHT vegan.
        Ein "tolles" Beispiel ist auch Mühlenhof mit ihrer veganen Leberwurst? Das ist ein veganer Brotaufstrich mit Leberwurstgeschmack. Wobei auch das schon extrem pervers ist… wie kann ein veganes Wesen sich an etwas wagen, dass schmeckt wie etwas das man bewußt meidet? Das ist bigott !!

        1. Das ist sicher auch ein Grund, aber nicht der einzige. Für mich persönlich ist wichtig, dass ich am Produkt erkennen kann, ob es vegan ist oder nicht. Wenn vegan im Namen ist, geht es für mich klar.

          Warum du andere Menschen, die den Geschmack von Fleisch und Wurst sehr mögen, aber nicht möchten, dass Tiere dafür sterben bzw. leiden, als pervers bezeichnest, weil sie Alternativen nutzen, verstehe ich nicht.

          1. CullentTrey 🪴

            Ist das denn so?
            Die in meinem Bekanntenkreis die sich gegen Fleisch entschieden haben, denken da so wie ich. Die haben sich bewusst entschieden und wollen auch keine "Ersatzprodukte".

            Und ich bezeichne nicht die Verbraucher dieser Produkte als pervers sondern diese zwanghafte namentliche Irreführung.

            1. Ich glaube nicht, dass dein Bekanntenkreis in diesem Punkt aussagekräftig ist.

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