Förderung für Hybrid-Autos wohl ab 2023 gestrichen

Audi Q3 Tfsi E Charger

Es tut sich etwas bei der Förderung der Elektromobilität und die Unsicherheit, wie es ab 2023 weitergeht, sorgt derzeit auch für eine hohe Nachfrage. Und so wie es aussieht, wird sich auch etwas ändern, das berichtet jetzt die dpa laut Spiegel.

Förderung für Hybrid-Autos wird gestrichen

Die Förderung für Hybrid-Autos soll schon ab 2023 gestrichen werden. Es war mal eine Weiterführung der Förderung geplant, falls diese Modelle eine gewisse Strecke rein elektrisch im Alltag zurücklegen können, aber das wird jetzt doch gestrichen.

Damit weicht die Regierung vom Koalitionsvertrag ab, intern wird es wohl mit einem „unverhältnismäßig hohem Aufwand“ begründet. Bei den rein elektrischen Autos soll der Anteil der Förderung zwischen 2023 und 2025 langsam gesenkt werden.

Klingt also so, als ob der doppelte Bonus ab 2023 gestrichen wird, derzeit gibt es 6.000 statt 3.000 Euro vom Staat. Und dann könnte man das Jahr für Jahr immer wieder ein bisschen reduzieren, bis die Förderung ab 2026 komplett wegfällt.

Nachfrage nach Elektroautos dürfte explodieren

Sollte das stimmen, dürfte es die Nachfrage nach Elektroautos jetzt noch stärker explodieren. Und Kunden, deren Lieferdatum schon jetzt mit 2023 angegeben wird, könnten sich ärgern. Wobei viele sicher schon mit dem Schritt gerechnet haben.

Noch ist das alles nicht spruchreif und ich wette, dass gewisse Automarken aus Deutschland das aktiv beeinflussen wollen. Hersteller wie BMW oder Mercedes verkaufen sehr viele Hybrid-Autos, die Nachfrage könnte hier bald einbrechen.

Finde ich aber gut, denn die Förderung für Elektroautos ist sehr hoch und ich habe das Gefühl, dass sie mittlerweile auch von den Marken als Gewinn eingepreist wird.

Es wird vielleicht noch ein bisschen dauern, bis sich die Preise anpassen, immerhin ist die Liefersituation komplex, aber das Ende der Hybrid-Förderung ist dennoch überfällig. Das hätte ich schon früher gestrichen, da es viel zu oft ausgenutzt wird.

VW ID: Volkswagen peilt bald über 700 km Reichweite an

Vw Id Volkswagen Konzept Header

Volkswagen hat Optimierungen für die MEB-Plattform geplant und ein paar davon hat der Konzern im Rahmen des „Paris Electric Car Day“ vorgestellt. Dazu gehören neue Software-Funktionen, aber auch die Hardware soll noch optimiert werden. Drei Dinge hat die Volkswagen AG…14. April 2022 JETZT LESEN →


Fehler melden6 Kommentare

Bitte bleibe freundlich.

  1. Jodeler 🌟

    Passt! Hybrid sollten wirklich nicht mehr gefördert werden!

  2. Sam 🌟

    Andere schreiben zum Thema reine Elektroförderung:

    "Die Förderung für reine Elektroautos soll zudem schrittweise gesenkt werden. Ab 2023 soll der Bundesanteil 4.000 Euro betragen, 2024 und 2025 sollen es noch 3.000 Euro sein"

  3. CullenTrey 🪴

    Endlich mal eine gute Entscheidung.
    Wenn man betrachtet, dass Hybriden einerseits größtenteils wohl doch nicht elektrisch unterwegs sind, und andererseits durch das Mehrgewicht durch zwei Motorisierungen auch noch im Schnitt einen deutlichen Mehrverbrauch gegenüber baugleichen reinen Verbrennern aufweisen sollen …
    Aber dass das ganze Thema ohnehin nicht mit Kopf sondern nur über Lobby angegangen wird, sind seit Jahren Nähmaschinenmotoren gegenüber solchen mit mehr Hubraum und weniger Verbrauch im Schnitt auch bevorzugt …

  4. ChrisH 🌟

    Na das war es dann vorerst mal mit Hybrid, denn der Kunde wird den Mehrpreis so nicht akzeptieren. Hybride werden wir dann erst wieder 2026 mit EU7 wiederfinden, den ohne wird EU7 für Ottomotore nicht machbar sein. Aber dann wohl als reine HEV denn auch der Aufpreis der Batterie wird so nicht von Kunden akzeptiert werden.
    Schade eigentlich, denn für mich als Kurzstreckenfahrer wäre ein PHEV die optimale Wahl, da ich über 90% meiner Strecke rein elektrisch fahren kann und mir für die Strecke keinen Gedanken machen muss wegen Reichweite. Zusätzlich ist es schwer für mich welche Akkugröße ich für meine Anwendung bei einen BEV wählen sollte. Denn kleinsten Akku wegen der vielen Kurzstrecke, dann sind aber längere Strecken eine Herausforderung. Würde ich mir jedoch einen großen Akku zulegen, wäre das ökologisch als auch kostenmäßig sehr sinnfrei für mich.
    Es gibt also durchaus auch einen Anwendungsfall für einen PHEV.

  5. ChrisH 🌟

    Das ganze kommt wohl auch, da die Regierung die Waffen für die Ukraine und die Aufrüstung der Bundeswehr finanzieren muss. Da werden jetzt wohl Fördergelder ind die Schwerpunkte neu verteilt.

    1. Der Fördertopf soll nicht verkleindert werden, das ist also ziemlich sicher ohne Zusammenhang. Man verteilt nur die Förderung selbst neu.

Schreibe einen Kommentar    

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Durch das Absenden eines Kommentars stimmst du der Speicherung deiner Angaben gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

Um mobiFlip.de nutzen zu können, müssen Cookies in Deinem Browser aktiviert sein.