Fokus auf Luxus: Mercedes-Benz streicht Basis-EQS

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Mit Beginn der Elektromobilität und Chipkrise sind die Kosten für die Hersteller gestiegen und trotz steigender Nachfrage, kann man diese nicht wie gewünscht bedienen. Mercedes-Benz konzentriert sich daher stark auf das Luxus-Segment.

Raus mit dem Basis-EQS

Doch nicht nur der EQS selbst ist aktuell ein wichtiges Modell für Mercedes, auch hier sortiert man jetzt aus. Die Basisversion für unter 100.000 Euro, die erst Ende 2021 eingeführt wurde, hat man vorerst gestrichen. Comeback? Aktuell unklar.

Außerdem hat man die Preise der anderen Versionen erhöht, die neue Basis ist jetzt der EQS 450+ und der startet bei 107.326,10 Euro. Man hat den Preis also um fast 1.000 Euro im Vergleich zum EQS-Marktstart im Sommer letzten Jahres erhöht.

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Mercedes begründet diese Entwicklung mit der Nachfrage, aber es ist auch eine klare Strategie des neuen Chefs: Höhere Gewinnmargen. Und die gibt es bei den teureren Versionen. Ist nicht ungewöhnlich, sieht man auch bei anderen Marken.

Nicht die beste Basisversion

Man muss aber auch sagen, dass die Basis des EQS mit dem kleineren Akku und den 215 kW (292 PS) im Vergleich zur nächstbesseren Version nicht attraktiv für diese Preisklasse war. Ich behaupte mal, dass Menschen, die über 100.000 Euro für ein Auto ausgeben, nicht bei 10.000 Euro Abstiche machen, wenn sie groß sind.

Wird die Basisversion zurückkommen? Ich denke nicht, denn dafür ist bald der EQE im Portfolio. Der ist durchaus teuer für eine „E-Klasse“ und da will man den EQS wohl nicht zu nah am EQE positionieren. Das ist aber nur eine Vermutung von mir.

Die aktuelle Strategie von Mercedes-Benz ist riskant, denn kurzfristig geht der Plan mit der Gewinnmarge sicher auf. Langfristig sinkt aber der Marktanteil und das ist bei Autos in Zukunft genauso wichtig wie bei Smartphones (Stichwort: Dienste).

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  1. JonP 🪴

    Oke, ich weiß ja nicht ob das gut geht. Bin seit Anbeginn der Zeit großer Fan von Mercedes, finde es aber keine gute Strategie, den Fokus nahezu komplett auf die Luxus-Modelle zu legen. Dafür gibt es zudem andere Marken, die allein diesen Bereich abdecken. Man verschenkt unnötig Marktanteile an BMW, Audi & Co.

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