• Ford: Mehr Elektroautos und SUVs

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    Ford stellt sich in Europa neu auf und gliedert sein Geschäft ab dem 1. Juli in drei Geschäftsbereiche: Nutzfahrzeuge, Personenkraftwagen und Importmodelle. Jeder Bereich hat eine eigene Managementorganisation mit einer Leitung und einem eigenen Marketing-Team und ist für sich selbst verantwortlich.

    Der Fokus liegt jetzt unter anderem auf Nutzfahrzeugen, hier will man in den nächsten fünf Jahren den Umsatz verdoppeln, mehr batterie-elektrische Modelle und SUVs (hier ist der Sitz übrigens in Köln) fertigen und die Importmodelle bleiben zwar ein Nischenprodukt, werden aber ebenfalls wichtiger. Ford nennt beim letzten Bereich auch den kommenden Mustang-SUV mit E-Antrieb.

    Und wenn ein Konzern von einer „Effizienzsteigerung“ und neuen Struktur spricht, dann vermarktet man so natürlich auch gerne einen Stellenabbau. Auch auf Ford trifft das zu, denn rund 12.000 Arbeitsplätze sind bis Ende 2020 davon betroffen und werden in ein paar Monaten nicht mehr vorhanden sein.

    Es ist eine harte Zeit für die Automobilbranche und auch wenn der Wandel viele neue Arbeitsplätze schafft und neue Chancen mitbringt, so wird er vor allem den Standort Deutschland und die großen Hersteller hart treffen. Falls ihr den Beitrag von ZDFzoom noch nicht gesehen habt, dann will ich ihn hier nochmal empfehlen.

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