ING führt „Strafzinsen“ ein

Ing

Die Bank ING Deutschland wird ein Verwahrentgelt einführen. Wer zukünftig zu viel Geld auf seinem ING-Konto lagert, muss also zahlen. Bestandskunden betrifft das allerdings nicht.

Nachdem die ING in diesem Jahr bereits an der Preisschraube gedreht hat, auch eine Depoteröffnung direkt in der App ermöglicht und zuletzt mit digitalen Versicherungen an den Start gegangen ist, gibt es weitere Neuigkeiten zum Institut. So führt man ab dem nächsten Jahr ein Verwahrentgelt ein.

Das neue Verwahrentgelt hat die ING mit dem aktualisierten Preis- und Leistungsverzeichnis vom 4. November 2020 bekannt gemacht (siehe PDF). Die Anpassung betrifft das Extra-Konto (Tagesgeld) sowie das ING Girokonto und zwar für alle ab dem 4. November 2020 eröffnete Konten. Diese müssen dann ab einem Kontoguthaben über 100.000 Euro 0,5 Prozent p.a. „Strafzinsen“ zahlen.

ING: Verwahrentgelt ab Februar 2021

Weiterhin gibt man an, dass das Entgelt erstmalig ab dem 1. Februar 2021 auf Grundlage des täglichen Kontosaldos und nur auf das den Freibetrag übersteigende Guthaben berechnet wird. Zur Berechnung wird die einfache Zinsrechnung mit 30 Tagen im Monat und 360 Tagen im Jahr herangezogen. Das Verwahrentgelt wird monatlich berechnet und im Folgemonat belastet.

Bei den Girokonten gilt zudem, dass in Monaten, in denen ein Entgelt für die Verwahrung von Kontoguthaben entsteht, das monatliche Entgelt für die Kontoführung beim Girokonto entfällt. Sicher keine erfreulichen Nachrichten, aber die ING steht mit dieser Anpassung nicht alleine da.

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