Mit dem Elektroauto Geld verdienen? Auch Autohäuser helfen dabei

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Wer mit einem rein batterieelektrischen E-Auto (BEV) unterwegs ist, kann sich für Emissionseinsparungen bezahlen lassen. Auch die Autohäuser in Deutschland helfen bei der Umsetzung des Quotenhandels.

Für Emissionseinsparungen können sich Elektroautofahrer jedes Jahr mit einer Vergütung „belohnen“ lassen. Im Jahr 2022 sind je nach Fahrzeug Vergütungen im Wert von 200 bis 415 Euro pro Fahrzeug möglich. Viele Autohäuser und Kfz-Betriebe unterstützen ihre Kunden dabei, an die Prämie zu kommen. Darauf weist der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) aktuell hin.

Für die Abwicklung der THG-Quotenvergütung kooperiert der Zentralverband mit dem Start-up ZusammenStromen GmbH. Zur Abwicklung heißt es:

Was muss ich als Kundin oder Kunde tun? Ganz einfach: Sie wenden sich an das Autohaus Ihres Vertrauens, in dem Sie das Fahrzeug erworben haben. Dort wickeln Experten die Antragstellung unkompliziert ab und klären über die mögliche Prämienhöhe auf. Basis dafür ist ein digitaler Abwicklungsprozess des Kraftfahrzeuggewerbes mit den Energie-Experten der ZusammenStromen GmbH aus Hamburg. Viele Autohäuser und Kfz-Betriebe haben sich dort schon registriert und bieten ihren Kundinnen und Kunden eine individuelle Vergütung ihrer THG-Quote an.

Den Autofahrern eröffnen sich verschiedene Wahlmöglichkeiten, die Prämie zu nutzen: Entweder als Barprämie, welche innerhalb von vier bis acht Wochen ausgezahlt wird, oder in Form von kostenlosen Leistungen für das jeweilige E-Auto.

Gut zu wissen: Den Umweg über ein Autohaus muss man nicht gehen, denn auch Privatkunden können sich auf der Plattform der ZusammenStromen GmbH direkt anmelden. Dort finden sich in den FAQ auch Informationen zur Versteuerung der Auszahlung. Gerade für etwas ältere oder auch bequeme Kundschaft könnte allerdings der Weg über die Autohäuser und Kfz-Betriebe interessant sein.

Zum Hintergrund: Ausgangspunkt für diesen Quotenhandel ist die Verpflichtung für die Mineralölindustrie, ihre THG-Minderungsquote von zurzeit 7 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2030 zu erhöhen. Ein Schritt zum Ziel: der Ankauf von Zertifikaten aus klimafreundlicher Mobilität, zum Beispiel von E-Auto-Fahrern oder Ladestromanbietern, in Form eines Quotenhandels.

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  1. Ferdi 🏅

    Sehr interessant, da muss ich mal meinen Schwiegervater drauf hinweisen

  2. Memo 🪴

    Der Betrag lässt sich auf 255€ pro Jahr auf den Portalen reduzieren um so keine Versteuerung des Gedamterlöses vornehmen zu müssen. Diese fällt ab einem Auszahlungsbetrag von 256€ an.

    Es wird oft mit "mindestens 350€ pro Jahr" geworben, deshalb der Hinweis. Gibt auch andere Portale wie zb Elektrovorteil.de etc.

    Beantragung geht problemlos mittels hochladen des Fahrzeugscheins.

    Auszahlung hat bei mir 8 Wochen gedauert.

  3. Dörgeloh 👋

    Wo ist die Kennzeichnung als bezahlter Beitrag?

    1. Gibt es keine, weil wir sowas nicht haben.

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