Postdienstleistungen: Mehr Paket- als Briefbeschwerden

Post Paket

Das Beschwerdeaufkommen zu Postdienstleistungen ist in diesem Jahr laut Bundesnetzagentur gesunken. Es gab mehr Paket- als Briefbeschwerden.

Bis zum 15. Dezember 2021 gingen 14.370 Beschwerden zu Postdienstleistungen ein. Im gesamten Jahr 2020 erreichten den Verbraucherservice Post 18.867 Beschwerden.

47 Prozent der Beschwerdethemen betrafen Pakete. Davon entfielen 39 Prozent auf die Wettbewerber der Deutschen Post DHL, das ist ein Anstieg von 12 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020 (27 Prozent). Rund 34 Prozent aller Themen bezogen sich auf Briefe. Davon entfielen, ähnlich wie im Vorjahr, 93 Prozent auf die Deutsche Post AG (2020: 95 Prozent).

Häufigster Grund für Beschwerden waren Probleme bei der Zustellung von Paketen und Briefen.

Schlichtungsanträge steigen erneut

Bis zum 15. Dezember 2021 erreichten die Schlichtungsstelle Post der Bundesnetzagentur 3.579 Schlichtungsanträge. 2020 waren es 1.861 Anträge. Mit rund 79 Prozent bezog sich die Mehrheit der Anträge, wie im letzten Jahr (80,1 Prozent), auf Paketsendungen.

Die häufigsten Gründe für ein Schlichtungsbegehren waren mit rund 50 Prozent nach wie vor verlorene und entwendete Pakete. Knapp 27 Prozent der Anträge betrafen beschädigte Sendungen.

Die Zahl der Beschwerden zu Postdienstleistungen ist 2021 gesunken. Dagegen erreichten die Bundesnetzagentur mehr Schlichtungsanträge. Das ist voraussichtlich dem zunehmenden Onlinehandel sowie der Stärkung der Verbraucherrechte im Schlichtungsverfahren geschuldet.

– Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur

Ganz subjektiv hatte ich im Jahr 2021 weniger Probleme mit Lieferungen. Allerdings erreicht mich mittlerweile der Großteil der Sendungen über Amazon Logistics und da gibt es zumindest in meinem Fall einfach sehr wenig zu meckern. Das Schlusslicht ist für mich nach wie vor DPD. Langsam, (nach Rauch) stinkende Pakete und keinen Bock, eine Sendung ein paar Stufen nach oben zu tragen. Aber gut möglich, dass ich da einfach nur Pech habe.

Über 50.000 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge bei der Bundesnetzagentur gemeldet

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Bei der Bundesnetzagentur sind zum 1. Dezember 2021 insgesamt 50.901 öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge gemeldet. Das sind etwa 11.600 Ladepunkte mehr als im Vorjahresmonat. Im Dezember 2019 waren es noch 28.671. Insgesamt haben bei der Bundesnetzagentur über 3.500 Betreiber…22. Dezember 2021 JETZT LESEN →


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  1. Roman 🪴

    Nee, da bist du nicht der Einzige.
    Habe mir Winterreifen auf Felgen durch DPD liefern lassen. Habe den Lieferwagen vom Balkon aus gesehen und kann aus dem Kinderzimmer die Flureingangstür beobachten. Die Ware wurde vor die Tür gestellt, auch öffentlichen Raum. Es wurde nicht geklingelt und auch kein Zettel reingeworfen. Eine Abstellgenehmigung habe ich nicht erteilt. Während das geschah, wurde fleißig privat telefoniert. DPD kann von Glück reden, dass ich ein fairer Mensch bin. Man hätte sonst die die Ware als Verlust melden können, einfach behalten, von Kaufvertrag zurück treten und somit gratis erhalten können.

    1. Hier wird immerhin noch geklingelt, dann aber schnell weg.

      1. Philipp ☀️

        Stell dir Mal vor, deine Bemessung sagt, du hast pro Paket 31 Sekunden seit für die Zustellung.
        In der Realität brauchst du aber für jedem Paket eine Minute länger.
        Dann hat's du 100 Pakete, was in einem Verbundbezirk mittlerweile Standard ist, eher sogar noch darüber, und bei einer reinen Paket Touren sind es locker 200 Pakete.
        So, jetzt hast du 100 Pakete und bei jedem brauchst du eine Minute länger als bemessen, dann machst du jeden Tag rund eineinhalb Überstunden von denen du nur eine bezahlt bekommst.
        Und dann wird sich gewundert das die Zusteller "keinen Bock" haben.
        Das Problem sind nicht die Zusteller sonder die unrealistisch Bemessung um immer weniger MA für immer mehr Pakete einzusetzen und Kosten zu sparen.
        Das geht ganz bewusst auf die Qualität, den Zustellern wird sogar ganz konkret gesagt dass sie sich nicht um Probleme oder Kunden kümmern sollen, "geb ihnen einfach die Service Nummer".
        Wobei der Service auch nicht angehalten ist den Empfängern zu helfen sonder sie nur zu vertrösten und ruhig zu stellen. Denn der Empfänger ist nicht der Kunde, der Versender ist der Kunde, denn der bezahlt und nur der kann Druck machen, wenn er groß genug ist.
        Die Arbeitsbedingungen für Zusteller sind unter aller Sau und werden jährlich schlimmer.
        Interessiert nur keinen, schließlich soll mein Paket innerhalb eines Tages zu der für mich ganz individuell gemütlichsten Zeit persönlich mit einem Lächeln übergeben werden. Was interessiert es mich wenn es deswegen jemand anderen dreckig geht, kann sich ja ne bessere Arbeit suchen, nicht wahr.

    2. Sebastian 👋

      Bei uns ist das auch immer mit DPD ein Glückspiel. Manchmal (vielleicht bei 1 von 10 Paketen) wird geklingelt. Meistens einfach nur vor die Haustür geworfen und weggerannt.
      Melde dort regelmäßig Pakete als nicht zugestellt an.
      Einer der grandiosen Fahrer legt die auch vor dem Eingangsbereich ab, wo die Pakete dann ungeschützt durchnässt werden bei Regen.

      Selbst Hermes schafft es bei uns zu klingeln oder zumindest das Paket beim Nachbarn abzugeben und einen brief zu hinterlassen.

      1. Roman 🪴

        Wohnst du zufällig in einer Stadt mit Buchstaben M? Klingt einfach genau wie mein DPD Bote

  2. Martin 👋

    DPD ist noch schlechter als Hermes und UPS. Mit Amazon Logistik hab ich auch noch NIE Probleme gehabt. Die wissen einfach wie Kundenzufriedenheit geht und da fahren sogar NUR ungelernte Kräfte.

  3. jonas 🌟

    Speziell DHL: Lasst euch die Pakete zu einer Packstation liefern. 24h am Tag geöffnet und Zustellung funktioniert perfekt. Meine erste Wahl und möchte sowas auch nicht mehr missen.

    1. Jan€tte 👋

      Sicher ganz "nett" aber dann muss man ja immer extra zur Packstation? Amazon liefert hier nach Feierabend direkt nach Hause, das ist perfekt.

      1. Philipp ☀️

        Wer in Schichten arbeitet und/oder regelmäßig Überstunden macht kann ganz schlecht zuhause Pakete entgegennehmen.
        Packstationen sind mega flexibel und rund um die Uhr zugänglich. Bei uns ist das netzt mittlerweile so gut ausgebaute das mehrere Pakstationen oder Amazon locker auf meinem Arbeitsweg liegen.
        Ich lass gar nicht mehr anders liefern.

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