Sony: Smartphones lösen Kameras bei Bildqualität ab 2024 ab

Samsung Galaxy S21 Ultra Vs Google Pixel 6 Pro Header

Sony rechnet damit, dass die Kameras in Smartphones ab 2024 die klassischen Kameras (auch DSLRs) überlegen sein werden. Jedenfalls hat Terushi Shimizu die Aussage laut Nikkei in einem internen Meeting getroffen und dort untermauert.

Terushi Shimizu ist Chef der Sony Semiconductor Solutions Group und Sony gehört bekanntlich zu den größten Herstellern, wenn es um Kameras geht. Egal in welcher Kategorie, man stattet auch so ziemlich alle Smartphone-Hersteller damit aus.

Für die meisten Menschen ist das schon heute so, denn vor allem bei Laien kann man immer wieder beobachten, dass die umfangreiche Software in Smartphones sogar für bessere Bilder als bei Kameras sorgt – und sie entwickelt sich weiter.

Im Profi-Bereich bin ich da noch skeptisch, aber der Unterschied wird immer kleiner und auch hier muss man eben sagen, dass Software nicht immer die Stärke bei den Kameraherstellern ist. Und je besser diese bei Smartphones wird, desto schwieriger wird es. Im Alltag hat das Smartphone bei mir aber schon lange die Kamera abgelöst.

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  1. Jan ☀️

    Die Software macht riesen Sprünge – gar keine Frage. Software ist im Smartphone am Ende auch entscheidend bei den meisten Bildern. Das sieht man sehr gut bei Apple und Google, die beide selten auf die aller neusten und besten Sensoren setzen und trotzdem an der Spitze stehen – bzw. im Gegensatz Vivo, Sony und Co. eben nicht.

    Aber die Physik lässt sich nur schwer überwinden, aller Trickserei zum Trotz. Weshalb die Sensoren auch über 2024 hinaus vermutlich noch deutlich hinterherlaufen werden.

  2. Thomas 🏅

    Die Evolution der letzten 20 Jahre ist schon wahnsinning. Meine erste PDA-Knipse vor 22 Jahren konnte mit Adapter lausige Fotos in 320×240 Auflösung machen.

    Sehenswert zum Thema, die letzten Videos von Unbox Therapy (Vivo X80 Pro) und Marques Brownlee (Sony Xperia).

    Und wenn man Bilder im RAW Format macht, dann ergeben sich noch ganz andere Möglichkeiten.

  3. mrn 👋

    Die Aussage ist natürlich Quatsch. Smartphones sind klassischen Kameras sowohl durch den kleineren Sensor (Rauschverhalten, Dynamikumfang) als auch durch die günstigen und einfachen Linsensysteme deutlich unterlegen.
    Das ist wohl auch den Mitarbeitern von Sony bewusst, die immerhin Objektive verkaufen, welche allein so viel kosten wie eine ganze Kiste voller Smartphones

    Viel entscheidender ist, wann die Software-Optimierung so gut ist, dass das Ergebnis für den unbedarften Betrachter nicht mehr von einem "natürlichen" Foto zu unterscheiden ist..

    1. elknipso 🏅

      Und nur dieser Punkt ist für 99,9% der Anwender relevant.

      Das Foto soll gut aussehen.

      Ob das nun durch bessere Linsen/Hardware erreicht wird oder durch Software ist schlicht und ergreifend irrelevant. Ich musste schon vor Jahren lachen als in einem Foto Forum die Diskussion los ging, dass das ja alles Mist sei weil der Bokeh Effekt nicht "echt" war obwohl das Ergebnis in einem Blindtest in dem Fall zwischen einem Smartphone und einer DSLR nicht zu unterscheiden war.

  4. max 🌀

    Solange die Software des Handys bescheiden bleibt bleibe ich bei der vernünftigen Kamera!

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