SmartHalo ist pleite

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Nach zahllosen Produktionsproblemen inmitten der weltweiten COVID-19-Pandemie ist SmartHalo das Geld ausgegangen. Das Unternehmen wird daher nicht in der Lage sein, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Das bedeutet auch, dass die Geräte des Unternehmens ihre „smarten“ Funktionen einstellen werden.

SmartHalo ist ein „intelligentes“ System für Radfahrer. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das System auf jedem herkömmlichen Fahrrad montieren. Das Projekt war aus einer Kickstart-Kampagne hervorgegangen. Der Kostenpunkt lag bei etwa 140 Euro.

Da man nun nicht mehr in der Lage ist, die Server- und Wartungskosten zu bezahlen, haben die SmartHalo 1 und 2 Geräte aufgehört, richtig zu funktionieren. Diejenigen User, die Geräte haben, können immerhin noch das Frontlicht und den Alarm im Offline-Modus ohne die App verwenden.

Man wird auch in Zukunft keine weiteren Nachrichten mehr beantworten. Wenn User immer noch auf ein Gerät warten, könne man es nicht verschicken, da man nicht über die nötigen Mittel verfüge, um die Versandkosten zu decken.

Die Kernfunktionen von SmartHalo waren:

  • Intelligente Navigation
  • Frontlicht, das sich je nach Tageszeit automatisch ein- und ausschaltet.
  • Ein Alarm, der einen lauten Ton auslöst, wenn sich jemand an dem Fahrrad zu schaffen macht, um Diebstahl zu verhindern.
  • Fitnessfunktionen, die Fitness-Metriken automatisch aufzeichnen und analysieren, ohne auf Start oder Stopp drücken zu müssen.
  • Persönlicher Assistent von SmartHalo, benachrichtigt den Fahrer z. B. über eingehende Anrufe, mit einem blauen Punkt in der Mitte der Benutzeroberfläche

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  1. Sven

    So schade! Ich habe SH1 und das zweite über die Webseite bestellt. Für mich weiterhin das einzige System am Markt mit diesem Funktionsumfang.

    Die Entwickler tun mir leid, ich nehme denen an, dass sie mit Herzblut dabei waren. Dass da nun bei Kickstarter so gehated wird finde ich mehr als traurig.

    Vielleicht kauft ja ein Unternehmen die Idee und setzt sie fort

  2. Hazz

    Noch nie davon gehört, verwundert mich daher wenig das sie Pleite sind. Hier hätte man einfach mehr ins Marketingbudget stecken sollen. Davon abgesehen ist die Zielgruppe allgemein sehr gering und bei dem Preis umso mehr.

    1. Sven

      Die waren seit 2014 eigentlich recht erfolgreich mit dem 1. Device und wurden meines Wissens nach sogar in Apple Stores vertreiben (?). Es haperte weniger an der Bekanntheit meiner Meinung nach. Die 2. Version wurde extrem gut in der Baker-Community unterstützt. Es lag vielmehr an Corona und wahrscheinlich auch am Missmanagement der technischen Probleme. In der Mail wurde ja auch angeführt, dass sie keine Kontrollen vor Ort durchführen konnten, da sie nicht nach CHina einreisen konnten.

      Schade um ein super Projekt.

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