So smart sind „smarte“ Assistenten

Amazon Echo weiß

Sprachsteuerung ist in diesem Jahr DAS Dinge, zumindest gefühlt und zumindest in der Techblase, in der wir uns bewegen. Doch wie smart sind „smarte“ Assistenten eigentlich?

Google, Siri, Alexa und Co. liefern aktuell nur einen Vorgeschmack dessen, was intelligente, virtuelle Assistenten in Zukunft leisten sollen. Bisher werden die „smarten“ Sprachassistenten je nach Einsatzort vor allem genutzt, um Kalender/Termine zu verwalten, Smart-Home-Funktionen zu steuern oder einfache Fragen zu beantworten. Den letzteren Punkt könnte man auch als „Allgemeinwissen abfragen“ interpretieren. Denn nur für das simple Steuern von Dingen, muss solch ein Assistent nicht sonderlich „smart“ sein.

Wie gut beantworten also Alexa und Co. allgemeine Fragen? Dieser Frage ist die US-Digitalagentur „Stone Temple“ nachgegangen, indem sie verschiedene Sprachassistenten mit immerhin jeweils 5.000 (englischsprachigen) Fragen zu Faktenwissen konfrontiert hat. Das Ergebnis ist zum Teil ernüchternd.

Während Google Assistant und Microsofts Cortana jeweils mehr als die Hälfte der Fragen beantworten konnten, blieben Siri und Alexa deutlich hinter den Ansprüchen zurück. Beide beantworteten nur rund jede fünfte Frage. Hier müssen Amazon und Apple also noch kräftig nachbessern.

Die nachfolgende Grafik zeigt, wie viele Fragen zu Allgemeinwissen Sprachassistenten beantworten können. Einige weitere Details dazu findet ihr bei Stone Temple.

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