Sparkassen starten Überweisungen in Echtzeit

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Wie bereits angekündigt, starten die Sparkassen in Deutschland ab dem heutigen 10. Juli 2018 Euro-Geldüberweisungen in Echtzeit.

Bei der Echtzeit-Überweisung handelt es sich um eine beschleunigte Euro-Überweisung innerhalb der 34 Länder des gemeinsamen europäischen Zahlungsraums (SEPA). Dabei wird das Geld innerhalb von maximal zehn Sekunden auf das Konto des Zahlungsempfängers übertragen.

Die Instant Payments werden rund um die Uhr, an allen Tagen im Jahr durchgeführt, auch an Sonn- und Feiertagen. Sie sind gedacht für Zahlungen bis maximal 15.000 Euro. Die SEPA-Überweisung wird durch die Echtzeit-Überweisung aber natürlich nicht abgeschafft, es gibt künftig einfach beide Verfahren.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Überweisung in Echtzeit ist, dass auch das empfangende Finanzinstitut an dem neuen Verfahren teilnimmt. Wenn ja, wird dem Kunden beim Überweisen automatisch die Echtzeit-Überweisung als Alternative angeboten. Die Teilnahme am SEPA Echtzeit-Überweisungsverfahren ist für die europäischen Zahlungsdienstleister allerdings nicht verpflichtend.

Die Sparkassen berechnen ihren Kunden je nach Kontomodell in der Regel eine Gebühr für solch eine Echtzeit-Überweisung. In den meisten Fällen liegt diese bei 0,25 Euro bis 0,50 Euro pro Transaktion.

Bereits im Dezember 2017 haben die Sparkassen damit begonnen, die Zahlungen des Handy-zu-Handy-Zahlverfahrens Kwitt innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe auf die neue Echtzeit-Überweisung umzustellen. Diese Funktion soll allerdings kostenfrei bleiben.

Aktuell haben fast 1.100 Zahlungsdienstleister (insgesamt 4.200) aus 15 Ländern des SEPA-Raumes ihren Beitritt erklärt und nehmen bereits heute oder perspektivisch an diesem Verfahren teil.

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