Meine App des Jahres: Things 3

Things 3 Hell

Es hat tatsächlich lange gedauert, aber 2018 wurde auch ich zum Fan von Things 3. Es ist eine App von 2017, aber meine App des Jahres 2018.

Vor wenigen Jahren habe ich angefangen meinen Alltag stärker zu strukturieren und durchzuplanen. Doch im letzten Jahr merkte ich, dass ich mit den internen Werkzeugen von iOS mittlerweile an Grenzen stoße.

2018 musste eine neue ToDo-App her und ich habe mich immer wieder und viel informiert. Die Bereitschaft zu zahlen ist da, aber wenn ich für etwas Geld ausgebe, dann will ich das für mich perfekte Produkt finden.

Bei den ToDo-Apps habe ich das in diesem Jahr gefunden und zwar mit Things 3 für iOS und macOS. Es ist auch kein perfektes Paket, aber es kommt sehr nah an das heran, was ich von einer ToDo-App erwarte.

Eine Version für Android und Windows gibt es übrigens nicht.

Things 3: Schönes Design, intuitive Bedienung

In erster Linie ist mir hier ein simpler Aufbau wichtig, der aber bei Bedarf genug Komplexität bietet. Eine Aufgabe ist zum Beispiel in wenigen Sekunden erstellt und geplant, aber man kann auch ein ganzes Projekt anlegen.

So ein Projekt kann dann auch schon mal in die Tiefe gehen, zum Beispiel mit mehreren Zwischenüberschriften, ToDos mit Notizen und ToDos mit Checklisten zum Abhaken. Eine Notizen-App ersetzt Things 3 bei mir übrigens nicht, soll es aber auch nicht. Lieber nur eine Sache machen und die perfekt.

Things 3 Dunkel

Mit das wichtigste bei einer ToDo-App ist auch der Aufbau und das Design. Ich nutze sie täglich und sie gehört bei mir zu den meistgenutzten Apps. Da darf die App auch gut aussehen. Wobei ich sagen muss, dass ToDo-Apps oft gut aussehen, da ihr Aufbau ja sehr minimalistisch ist.

Was mir bei Things gefällt: Alles wandert bei mir immer erst mal in den Eingang und wird dann von dort im Laufe des Tages eingeplant. Sei es auf „Heute“, einen Wochentag, oder in ein Projekt. Das funktioniert super und intuitiv.

Things 3: Simple Funktion macht mich produktiver

Natürlich beherrscht die App auch Erinnerungen zu einer Uhrzeit, aber was mir gefällt ist die Option sich die Zahl der ToDos unter „Heute“ mit einer Zahl am Icon anzeigen zu lassen. Und das, ohne dass etwas gepusht wird.

Things App Icon

Ich bin jemand, der nur sehr wenigen Apps ein Kennzeichen am Icon erlaubt und das führt bei mir dazu, dass ich es loswerden möchte. Klingt simpel, aber eine 3 am Things-Icon sorgt bei mir dafür, dass ich immer wieder reinschaue und etwas abarbeiten möchte, um die Zahl möglichst früh zu verringern.

Das iPhone ist nun mal das erste technische Gerät, welches ich am Morgen in die Hand nehmen und da das Icon unten in der Leiste sitzt (siehe oben), neige ich direkt dazu auch mal kurz in die App zu gehen und die ToDos anzuschauen.

Diese simple Funktion hat bei mir dafür gesorgt, dass ich produktiver wurde.

Things 3: Keine günstige App

Things bietet aber auch etwas, was ich in der heutigen Zeit oft vermisse und nur noch selten finde: Ein Premium-Modell mit einer Einmalzahlung. Things 3 ist recht teuer, man muss 11 Euro für die iPhone-Version zahlen, dann kommen 22 Euro für die iPad-Version dazu und noch mal 55 Euro für die macOS-App.

Macht für das Gesamtpaket 88 Euro. Wobei das teuerste die macOS-App ist, auf die könnte ich noch am ehesten verzichten. Vielen wird vielleicht auch das Angebot für iOS ausreichen, was aber leider auf zwei Apps gesplittet wurde (so kann ohne ein iPad immerhin auch etwas sparen).

Die iPhone-Version für 11 Euro beinhaltet auch die Watch-App von Things.

Things 3 Apps

Wobei ich sagen muss, dass der Preis für die Qualität durchaus fair ist. Things 3 bekommt neue iOS- und macOS-Funktionen oft zum Start und wird wirklich sehr gut gepflegt. Gleichzeitig war es das. Einmal bezahlt, immer Ruhe.

Bei anderen guten ToDo-Apps wird mittlerweile oft ein Abo-Modell genutzt und ich unterstütze gerne Apps, die drauf auch im Jahr 2018 noch verzichten. Ein Abo ist zwar kein K.O.-Kriterium, aber sowas ist mir lieber.

Und nehmen wir mal die 33 Euro für iOS, die hat man bei einem Abo-Modell von einem anderen Anbieter auch schnell wieder drin. Also ja, Things 3 erscheint im ersten Moment recht teuer, aber ich finde den Preis fair.

Things 3: Gute Watch-App

Für mich ebenfalls sehr wichtig: Neben einer sehr guten App für das iPhone und iPad gibt es auch eine super Watch-App, die den Bereich „Heute“ auf die Uhr bringt. Doch nicht nur das, es gab sehr schnell eine Komplikation für die Series 4, etwas, was noch nicht mal Apple mit Erinnerungen bietet.

Und diese Komplikation ist bei mir im Alltag sehr wichtig, denn mit einem Blick auf den Kreis der Komplikation meiner Uhr sehe ich, wie viel Prozent ich in etwa von meinen ToDos am Tag abgearbeitet habe. Neben dem Kennzeichen am Icon der iOS-App ein weiterer Punkt, der mit motiviert.

Things 3 Watch

Natürlich kann man auch über die Watch per Spracheingabe ToDos hinzufügen.

Ebenfalls Pluspunkte sind für mich eine super Synchronisation, auch wenn es mich wundert, dass man nicht auf iCloud setzt, Siri-Kurzbefehle und seit ein paar Wochen auch das dunkle Theme für iOS. Hier gibt es genau genommen zwei dunkle Themes und vor allem das komplett schwarze sieht auf dem iPhone X mit OLED-Display schon sehr gut aus. Mein Favorit ist aber weiterhin Weiß.

Things 3 Schwarz

Eine perfekte ToDo-App für jeden gibt es nicht, da muss jeder selbst herausfinden, was ihm zusagt. Jeder hat andere Bedürfnisse. Ich habe mich aber lange informiert und 2018 festgestellt, dass das bei mir Things 3 ist.

Eine sehr gute App für iOS, ein schönes Design, eine intuitive Bedienung, nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige Funktionen, eine passende macOS-App und eine Watch-App sind die Hauptgründe für mich. Ich bin 2018 ein richtiger Fan von Things 3 geworden, denn ich habe so ziemlich alle ToDo-Apps durch, aber noch nie war ich so produktiv wie mit Things 3.

Daher ist es meine App des Jahres 2018.

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