Thinking Cleaner: iRobot Roomba 500/600 Serie von unterwegs steuern

Thinking Cleaner HomeWizard iRobot Roomba Header

In der heutigen Zeit ist es fast schon üblich, dass irgendwelche Dinge im Haushalt vernetzt sind. Sei es, um den Vorgarten zu überwachen, der Bewegungsmelder, der das Licht bei erkannter Bewegung aktiviert, die Heizung, die von unterwegs etwas hochgedreht werden kann, oder der Staubsauger, der von der Arbeit aus schon einmal gestartet wird, wenn sich überraschend Besuch anmeldet.

Letzteres kann über ein Add-On für die 500/600er Serie des iRobot Roomba Staubsauger nachgerüstet werden. Die Installation geht super einfach und auch das entsprechende Add-On-Modul ist für 99,- EUR nicht unbedingt teuer.

Einmal montiert ist auch die entsprechende App über einen QR-Code schnell heruntergeladen und der Roomba sollte im WiFi gefunden werden. Nun muss noch fix einen Namen vergeben werden und schon kann es losgehen.

Thinking Cleaner
Preis: Kostenlos
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Das Interface der App sieht im Grunde aus, wie auch die Bedienelemente auf dem iRobot selbst. Hier kann man also nicht viel falsch machen. Natürlich kommen über die App auch noch interessante (oder witzige) Zusatzfunktionen hinzu. So kann man beispielsweise die zurückgelegte Strecke anzeigen lassen und auch Pläne festlegen, wann der Sauger in Abwesenheit loslegen soll.

Thinking Cleaner HomeWizard iRobot Roomba Header2014-12-06 19.06.00

Unter dem Punkt „Notifications“ kann eingestellt werden, welche Benachrichtigung per PUSH auf das Handy gelangen soll. Ausgewählt werden kann hier zwischen:

  • Start
  • Stop
  • Dock
  • Akku
  • Fehler
  • Mülleimer leeren

Wer möchte kann auch ganz unten in dieser Liste einstellen, dass solche Meldungen auch per Mail verschickt werden. Hierfür muss man sich generell mit einem Konto bei Thinking Cleaner anmelden. Das ist aber völlig verständlich, da man ja auch den Robo von unterwegs aus steuern muss – dafür muss die App dann ja auch auf das heimische Netzwerk zugreifen können.

Im Lieferumfang des Saugers ist auch eine Wall, welche eine nicht sichtbare Absperrung erstellt. Ideal um beispielsweise den Wassernapf der Haustiger, die Stromkabel des Laptops, oder aber den Weihnachtsbaum davor zu schützen, von dem Sauger attackiert zu werden. :)

Lichtschranke

Auch der iRobot bzw. das Thinking Cleaner-Modul verstehen sich mit HomeWizard. So kann der Sauger dann auch ganz bequem aus der HW-App heraus gestartet werden. Das hat in meinem Versuch leider noch nicht ganz geklappt, aber die Jungs basteln dran und es gibt ja vorerst auch noch die eigenständige Thinking Cleaner-App, welche hervorragend funktioniert.

Interessant für Bastler dürfte sein, dass das Thinking Cleaner-Modul ebenso wie auch alle anderen Sensoren etc. von HomeWizard über Web-Commandos gesteuert werden kann. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis ich ein „iRobot von der Smartwatch gesteuert“ – Tutorial präsentieren kann. :)

Die Web-Oberfläche ist sehr übersichtlich, zeigt die wichtigsten Daten und den Status des Saugers an. Abgesehen davon gibt es auch hier die komplette Bedienübersicht und Möglichkeit damit den iRobot zu steuern uvm. Ein paar Screenshots davon habe ich natürlich auch für euch vorbereitet:

Das folgende Video zeigt ein Beispiel, wie dann der Startvorgang in einem Nerd-Haushalt aussehen könnte. :) Hier wird der iRobot Roomba 631 über ein Xperia Z3 Compact schnurlos gestartet und der Startvorgang über die Elro Überwachungskamera überprüft. Selbstverfreilich ist alles gekoppelt an ein HomeWizard-System und somit auch von unterwegs machbar. :)

Das für mich tolle am HomeWizard-System ist die Offenheit des Systems. Es gibt mittlerweile sehr viele Hersteller von Sensoren und Zubehör, welche vom HomeWizard auch unterstützt werden. Man hat also die Chance das System Stück für Stück zu erweitern und ist nicht an eine (evtl. teure Marke) gebunden. Hier noch der versprochene Clip:

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