Videotheken sterben, Fernseher werden günstiger

Unterhaltung

Neulich erst haben wir einen Blick darauf geworfen, wie verbreitet Streaming in Deutschland ist. Heute schauen wir auf zwei andere Aspekte dieser Thematik.

Nur noch 933 Videotheken gibt es derzeit in Deutschland. Im Jahr 2008 waren es noch rund 3.500. Online-Videos erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, das Ausleihen von DVDs oder Blu-rays leidet darunter logischerweise. Es ist nicht damit zu rechnen, dass dieser Trend aufhört. Selbst Amazon stellt zum 31. Oktober seinen Verleih- und Versand-Service “Lovefilm” ein.

Das Streaming von Online-Videos wird natürlich nicht nur durch Flatrateangebote und schnelle Internetverbindungen begünstigt, sondern auch durch die sinkenden Preise für TV-Geräte. Mitte August 1967 konnten Verbraucher hierzulande laut Angaben der GfK zwischen 28 Farbfernseh-Gerätetypen von 15 Firmen wählen, die zwischen 2.350 und 2.700 DM kosteten. Moderne Fernseher sind hingegen teilweise schon für wenige Hundert Euro zu haben.

Wie viel billiger die Geräte in den letzten Jahrzehnten geworden sind, verdeutlicht der Blick auf den Verbraucherpreisindex. Dieser zeigt grundsätzlich die Veränderung des Betrags, der für den Erwerb von Waren und Dienstleistungen investiert werden muss. Als Basis wird das Jahr 2010 mit einem Wert von 100 Indexpunkten herangezogen,


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