WhatsApp: Google soll anscheinend 10 Milliarden Dollar geboten haben

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Facebook war anscheinend nicht das einzige Unternehmen, welches an dem Messenger WhatsApp großes Interesse hatte. Bei Google war der Dienst auch auf der Einkaufsliste. So viel wie Facebook wollte man aber nicht zahlen.

Facebook kauft WhatsApp, diese Meldung sorgt noch immer für viel Aufmerksamkeit und neben Facebook scheint auch Google großes Interesse an dem Messenger gehabt zu haben. Man wollte über potentielle Käufer informiert werden, so ein Bericht. Doch bei Forbes hat man von zwei unabhängigen Quellen gehört, dass auch Google ein Angebot gemacht hat. 10 Milliarden Dollar wollte man angeblich WhatsApp zahlen.

Es gibt momentan viele Zahlen, die zum Thema Facebook und WhatsApp die Runde machen. Ein paar Details dazu hat Forbes zusammengefasst. Insgesamt wird man WhatsApp 19,5 Milliarden US-Dollar zahlen, dazu nutzt man 35 Prozent des Geldes, das man auf der hohen Kante hat. WhatsApp hat nur einen Investor, der 60 Millionen investiert hat. Dieser heißt Sequoia Capital und bekommt 3,5 Milliarden Dollar.

Die letzte Zahl ist 10 Milliarden. Diesen Betrag soll Google den Jungs bei WhatsApp angeboten haben. Google äußerte sich bis jetzt noch nicht zu dieser Behauptung.

Doch auch die Geschichte hinter dem Deal mit Facebook ist ganz interessant. Es ist noch keine 2 Wochen her, dass Mark Zuckerberg dem CEO von WhatsApp dieses Angebot gemacht hat. Am 9. Februar wurde Jan Koum informiert. Nur wenige Tage danach, am Valentinstag, besuchte er Mark Zuckerberg und stimmte zu. Er platze sogar bei einem privaten Essen rein, so ein Bericht von Business Insider.

Erst im Januar war Jan Koum auf der DLD Konferenz in Deutschland zu Besuch. Dort gab es noch keine Anzeichen für eine Übernahme und genau das wurde gestern auch immer wieder kritisiert. Am Ende konnte er dem Angebot von Facebook aber wohl einfach nicht widerstehen und es sieht ganz so aus, als ob die Entscheidung spontan gefallen ist. Wir sind jetzt mal gespannt, wie unabhängig WhatsApp tatsächlich bleibt.

via the verge quellen forbes business insider

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