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Google: Verkauf von Hardware über den Play Store wichtiger Teil der Strategie

Google bietet seit dem Launch des aktuellen Nexus-Lineup seine Geräte auch über den eigenen Play Store an und ein direkter Verkauf an den Kunden soll auch weiterhin ein fester Bestandteil der Strategie des Unternehmens bleiben. Es ist nicht der erste Versuch von Google, Hardware über das eigene Portal zu verkaufen. Einen ersten Versuch gab es schon damals bei der Einführung des Nexus One, welches noch von HTC gebaut und auf der Homepage von Google verkauf wurde. Doch man entschied sich damals ziemlich schnell für andere Distributionswege und nach dem Start im Januar 2010, folgte im Mai 2010 dann die Verfügbarkeit bei den Händlern.

Beim Nexus 7 entschied man sich dann wieder für einen Verkauf über den neuen Google Play Store, der mittlerweile eine Anlaufstelle für sämtliche Multimedia-Inhalte und jetzt eben auch Hardware ist. Auch beim Nexus 4 und Nexus 10 wollte Google diesen Weg gehen, was in einem Reinfall endete und für negative Schlagzeilen sorgte. Bis heute ist die Nachfrage nach den neuen Geräten enorm hoch, scheint sich aber immer mehr zu entspannen. Dies hatte Google ja schon im Vorfeld angekündigt, denn man hat sich die Kritik angehört und möchte sich in diesen Bereich verbessern.

“We’re getting better at fulfilling demand and kind of operating the store in a way that consumers expect us to,” Rosenberg said, noting that the Play store is “a reliable way for us to get these devices into market in different countries around the world.”

Und der Verkauf über den Play Store bleibt auch weiterhin ein fester Bestandteil der Strategie von Google, das bestätigte heute der Vizepräsident des Google Play Store auf dem Mobile World Congress 2013 in Barcelona bei einem Roundtable mit mehreren Medien. Es bleibt vielleicht auch eine Nische für Early Adopter, aber diese ist Google wichtig und nicht jeder möchte sein Gerät vorher im Laden in die Hand nehmen, auch wenn das natürlich ebenfalls wichtig ist. Der Launch des Nexus 4 hat die Schwächen von Google offenbart und jetzt gilt es diese zu verbessern und beim nächsten Produktlaunch besser vorbereitet zu sein. Und immerhin hat das Unternehmen ja auch die beste Werbefläche der Welt: Ein Link auf der Startseite von Google selbst.

quelle the verge

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