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Kobo Mini E-Book-Reader im Test

Der Kobo ist in meinen Augen der beste eReader auf dem Markt, sofern man einen sucht, der nicht fest an ein einziges Ökosystem gebunden ist. Ich selbst habe zwei hier im Haus und bin sehr glücklich damit. Nichts desto trotz habe ich mir für euch auch die aktuelleren Modelle der Kobos kommen lassen, zum einen den Kobo Glo und zum anderen den Kobo Mini. Letzteren habe ich die vorangegangen Tage und Wochen intensiv benutzt und möchte ihn euch heute hier im Test näher bringen.

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Bevor wie wie immer mit meinem persönlichen Eindruck loslegen, hier die technischen Daten rund um das Gerät:

  • 5 Zoll eInk Display (Vizpley V110)
  • 800 MHz Prozessor
  • 33,1 x 101,6 x 10,3 mm
  • 134 Gramm Gewicht
  • blendfreier Touchscreen
  • Auflösung 800 mal 600 Pixel
  • austauschbarer Rückendeckel für mehr Farben
  • WLan b/g/n
  • MicroUSB
  • EPUB, PDF, JPEG, GIF, PNG, TIFF, TXT, HTML, RFT, CBZ, CBR
  • Wörterbuch
  • Akkulaufzeit bei ca 14 Tagen
  • 2 GB Speicher (nicht erweiterbar)

Ihr seht also, mit dem Kobo Mini bekommt ihr für rund 65 Euro einen eReader ins Haus, welcher in etwa die Größe eines Samsung-Smartphones hat. ;) Im Grunde genommen ist der Kobo Mini ein eingeschrumpfter Kobo Touch. Leider kommt der Mini ohne Hintergrundbeleuchtung. Diese habe ich beim Kobo Glo, welchen ich euch die Tage noch vorstellen werde, echt lieben gelernt. Dennoch ist das Format ein schlagendes Argument für den Kobo Mini, denn mit den gerade 5 Zoll nimmt er nicht viel Platz weg, liegt leicht und griffig in der Hand und man liest auf ihm so gut wie auf einem großen Kobo.

Einzig und allein mit meinen PDFs kam ich nicht ganz zu rande, die Darstellung wird arg verzerrt, zoomt man innerhalb des Dokuments. So ist dieser kleine Kerl meiner Meinung nach eher was für Zug-Leser, welche keine großen Schinken oder eReader in größeren Formaten in der Tasche haben wollen. Insgesamt ist mir persönlich aber ein größeres Gerät lieber und die Beleuchtung vermisst man schmerzlich, wenn man versucht im Abendlicht auf dem Balkon zu lesen.

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Eine weitere Schwäche offenbart der Mini bei der Bedienung und Nutzung von Kommentarfunktionen. Die Tastatur reagiert leider recht träge und vernünftiges Tippen ist kaum machbar. Zwar ist das mit dem Update, welches ich kurz nach dem Einrichten erhielt, besser geworden, aber der Mini ist leider kein Arbeitstier sondern meiner Meinung nach ein reines Lesegerät. Wer genau das möchte, nämlich “Immer-Dabei-Lesen” der ist mit dem Kobo Mini, bis auf die Beleuchtung, gut ausgestattet.

Absolutes Highlight ist dabei die Laufzeit, die vom Hersteller mit ca. 14 Tagen angegeben wird, ich habe ihn aber jetzt ca. vier Wochen und musste ihn erst einmal laden. Eine Kaufempfehlung von meiner Seite kann ich leider nicht aussprechen. Das Format ist absolut cool und hat mit Sicherheit seine Käufer, aber alles andere muss genauso funktionieren. Daher würde ich persönlich lieber zum Kobo Touch beziehungsweise zum Kobo Glo greifen. Damit ihr euch aber selbst noch ein Bild vom Gerät machen könnt, habe ich euch natürlich einen kurzen Rundgang gefilmt. Viel Spaß dabei!

Kobo Mini E-Book-Reader Rundgang

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