Das erste Tablet aus dem Hause RIM kann man wohl getrost als Experiment bezeichnen, an dem das Unternehmen hoffentlich für die Zukunft lernen wird. Nachdem es im Oktober ein drittes Playbook beim Kauf von zwei Stück gratis dazu gab und man kurze Zeit später die kleinste Version mit 16 GB für 200 Dollar in den USA und Kanada rausgehauen hat, gibt es jetzt die dritte Aktion von RIM.
Im US-Shop von RIM gibt es alle drei Speichergrößen momentan für 299 Dollar, die Version mit 64 GB ist derzeit also über die Hälfte günstiger als es der Listenpreis von RIM anzeigt. Natürlich wird das Tablet aber sonst nirgens für 700 Dollar angeboten. Wie bei den letzten Aktionen gilt dieses Angebot jedoch nicht in Deutschland, im deutschen Shop werden noch die alten Preise angezeigt.
Als Vergleich: Auf Amazon wird das teuerste Playbook mit 64 GB Speicher momentan für 399 Euro angeboten. Ich bezweifel mal, dass sich auch bei dieser Aktion größere Mengen absetzen und viele Neukunden gewinnen lassen. Ein Vorschlag wäre die gleiche Strategie wie bei HP zu fahren, 99 Euro für 16 GB, 149 Euro für 32 GB und 199 Euro für die 64 GB Version, die Aktion weltweit ankündigen und so die Lager räumen.
Ich selbst hatte mal für ein paar Wochen ein Blackberry Playbook im Einsatz und fand das Tablet eigentlich gar nicht so schlecht, mir haben nur sehr viele Features gefehlt und es war deutlich zu spüren, dass das Gerät zu früh auf den Markt gekommen ist und gegen die erfahrenere Konkurrenz keine Chance hat. Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Playbook gemacht, oder würdet ihr bei 99 Euro vielleicht sogar zuschlagen und euch eins zulegen?
















Leider hat das Gerät auch für 299,00 $ nicht den dementsprechenden Nutzwert. Habe hier ein paar liegen und als Blackberry-Tablet sind sie einfach nicht markreif. Auf dem Sofa zuhause ja gut, aber es ist ein Blackberry und da gehört UMTS dazu. Die Trennung zwischen Business und Privat ist ein guter Ansatz, aber so nicht machbar.
Für 99€ würde ich eins für meine Freundin nehmen, da Sie nur ein wenig surft wäre das ganz ok. Ansonsten würde ich doch eher mehr Geld ausgeben und nen vernünftiges Android Tablet kaufen, wenn ich nicht schon eins hätte B)
Ich glaube, das Hauptproblem dürfte sein, dass das Playbook seinen vollen Nutzen nur mit einem gekoppelten Blackberry entfalten kann.
leider ist dem auch nicht so, da man mit einer Bridge das Playbook zu einem größerem Bildschirm des Blackberry macht. Alle Funktionen, welche als Privat gekennzeichnet sind, werden dann nicht mehr zugreifbar
Man oh man.
Schade um RIM. Aber wenn die nicht mal eine richtige Firesaleaktion hinkriegen – wo soll das dann noch hinführen??
Selbst 100 Euro wären für das Ding noch zu viel.
Das Gerät bietet ja nicht mal einen nativen vollwertigen E-Mail Client. Erst in Verbindung mit einem Blackberry Smartphone bietet es die Funktion.
Das hätte eigentlich jedem klar sein müssen schon bei Markteinführung, dass das so nichts werden kann. Aber da ist wohl einfach wieder die Arroganz von RIM durchgekommen, die man öfter bemerkt, und sie dachten sie könnten es sich leisten.