Die Linksfraktion scheitert im Verkehrsausschuss mit dem Antrag auf ein bundesweites Neun-Euro-Ticket.
Im Verkehrsausschuss wurde der Antrag (PDF) der Linksfraktion auf Wiedereinführung eines bundesweiten Neun-Euro-Tickets sowie eines Null-Euro-Tickets für Schüler, Studierende, Auszubildende und Senioren mit Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD abgelehnt, die Grünen enthielten sich.
Hauptargument war die Finanzierung. Die Unionsfraktion bezifferte die Kosten der Forderungen auf rund zehn Milliarden Euro. Der Bund fördere den ÖPNV bereits mit etwa 15 Milliarden Euro jährlich, einschließlich Subventionen für das Deutschlandticket. Die SPD verwies auf günstigere Länderangebote.
Debatte um Finanzierung und Wirkung günstiger ÖPNV-Tickets
Die AfD verwies auf fehlende Angebote im ländlichen Raum und auf Überlastungen im Schienenverkehr nach der Einführung 2022. Die Grünen unterstützten das Ziel günstiger Mobilität, kritisierten jedoch fehlende Finanzierung und schlugen Sozialticket und 49-Euro-Ticket vor. Die Linksfraktion forderte hingegen höhere Abgaben auf klimaschädliche Verursacher.
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