Kraftfahrt-Bundesamt feiert 75-jähriges Bestehen und stellt Schwerpunkte für die kommenden Jahre vor

Das Kraftfahrt-Bundesamt feiert sein 75-jähriges Bestehen und stellt seine Entwicklung sowie künftige Aufgaben in den Mittelpunkt.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) begeht am 4. August 2026 sein 75-jähriges Bestehen. Die Bundesoberbehörde wurde 1951 gegründet und bündelte die Aufgaben mehrerer Vorgängerinstitutionen. Seitdem hat sich die Behörde kontinuierlich weiterentwickelt und ihre Zuständigkeiten an neue Anforderungen im Straßenverkehr angepasst.

Im Rahmen eines Festakts in Flensburg wird das Jubiläum offiziell begangen. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und KBA-Präsident Richard Damm hoben laut ihren Aussagen die Bedeutung der Behörde für Verkehrssicherheit, Fahrzeugzulassung und Digitalisierung hervor.

Als kommendes Projekt wurde unter anderem die Zentralisierung der internetbasierten Fahrzeugzulassung „i-Kfz-Bund“ genannt.

75 Jahre Kraftfahrt-Bundesamt: Geschichte und Ausblick

Das KBA verweist auf den starken Anstieg des Fahrzeugbestands seit seiner Gründung sowie auf die Entwicklung der Verkehrssicherheit.

Während Anfang der 1970er Jahre mehr als 21.000 Menschen jährlich im Straßenverkehr starben, lag die Zahl laut Destatis im Jahr 2025 bei 2.814 Todesopfern. Nach Angaben der Behörde tragen unter anderem technische Verbesserungen und das 1974 eingeführte Punktesystem zu dieser Entwicklung bei.

Schwerpunkte der kommenden Jahre:

  • Digitale Transformation: Das KBA will weiterhin die digitale Transformation des Straßenverkehrs aktiv begleiten. Dazu gehört die aktive Beteiligung an nationalen und internationalen Arbeitsgruppen zur Entwicklung der Grundlagen sicherer Fahrerassistenzsysteme und autonomer Fahrzeuge.
  • Verkehrssicherheit: Die Verkehrssicherheit bleibt ein wichtiger Schwerpunkt des KBA. Dazu gehören die Förderung der Fahrzeugsicherheit sowie eines sicheren Verkehrsverhaltens und die Unterstützung von Forschungsprojekten zu neuen Sicherheitstechnologien.
  • Internationale Zusammenarbeit: Das KBA will seine internationale Zusammenarbeit ausbauen, um globale Herausforderungen der Verkehrs- und Fahrzeugsicherheit zu meistern. Dazu gehören die Teilnahme an internationalen Organisationen, die Zusammenarbeit mit anderen Ländern und die Beteiligung an internationalen Forschungsprojekten.

Am 8. August 2026 lädt das KBA zu einem Tag der offenen Tür in Flensburg ein.


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  1. Johnny 👋

    Das KBA soll mal erklären, weshalb so etwas wie animierte Blinker und Rücklicht oder sogar seit neuestem Projektionen auf dem Boden erlaubt sind, aber bei älteren Fahrzeugen erlischt die Betriebsgenehmigung, wenn man Glühbirnen durch LEDs austauschen will, um beseer zu sehen und gesehen zu werden?

  2. Philipp 🔆

    Natürlich ist einem klar, dass es früher weniger Autos gab aber wenn man den Verlauf mal so deutlich visualisiert bekommt macht das nochmal an ganz anderen Eindruck. Ich muss da immer dran denken wenn die Innenstadt mal wieder komplett verstopft ist, Städte wurden einfach nicht für Autos gebaut.
    Auch interessant, dass es damals noch mehr für eine kürzere Zeit sogar mehr Krafträder gab.
    Heute unvorstellbar wenn man die Autofahrer mit der absoluten Selbstverständlichkeit im Straßenverkehr sieht die der Meinung sind, auf der Straße hätte nichts anders als ein Auto was zu suchen.

    1. Spiritogre 🌀

      Fußgänger können nun mal nicht mit 50 Stundenkilometern laufen, haben also nichts auf der Straße verloren…

      Und seien wir ehrlich, gerade weil die Straßen so verstopft sind, sind alle Fahrzeuge die keine 50 erreichen nun mal wirklich nervige Verkehrshindernisse. Deswegen sind gerade auch diese Kisten, die auf 45km/h limitiert sind, damit 15-Jährige sie fahren dürfen, ein schlechter Scherz.

      1. Philipp 🔆

        Wer redet denn von Fußgänger? Du fantasierst dir auch immer alles zurecht.
        Aber um Mal ganz pingelig zu sein, haben Fußgänger durchaus was auf der Straße zu suchen, nämlich auf dem Gehweg der auch zu Straße gehört, was du meinst nennt sich Fahrbahn.
        Und wer sagt, dass überall mindesten 50 gefahren werden muss? Bei uns ist Innerorts überall 30 und die Welt bricht nicht zusammen.
        Ich weiß ja nicht wo du unterwegs bist aber in der Hauptverkehrszeit fährt man bei uns ohnehin keine 30 geschweige denn 50, da bin ich mit dem Fahrrad im aller gemütlichsten Gang schneller durch die Stadt als jedes Auto oder Motorrad.
        Aber ganz nebenbei, hat eine höhere Geschwindigkeit Innerorts eher einen negativen Effekt auf den Verkehrsfluss als umgekehrt.

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