Alkohol verliert an Bedeutung

Die YouGov-Studie „Alkoholkonsum im Wandel“ zeigt einen deutlichen Rückgang des Alkoholkonsums in Deutschland.

Laut Studie trinken nur noch 68 Prozent Alkohol (2015 waren es noch 78 Prozent). Der Rückgang zeigt sich über alle Generationen und Geschlechter hinweg und ist nicht auf einzelne Gruppen beschränkt.

Im Fokus stehen Gesundheit, Kontrolle und veränderte Lebensstile. Jüngere konsumieren situativer und greifen häufiger zu alkoholfreien Alternativen.

Generationenwandel beim Alkoholkonsum in Deutschland

Die Studie zeigt Unterschiede zwischen Generationen und Geschlechtern sowie eine Verschiebung klassischer Zielgruppen. Vergleich 2015 zu 2025: veränderte Präferenzen und flexiblere Nutzung alkoholischer und alkoholfreier Getränke.

Unsere Studie zeigt, dass der Alkoholkonsum in Deutschland zunehmend seine frühere Selbstverständlichkeit verliert. Trinkgewohnheiten verändern sich generationenübergreifend – nicht nur in der Menge, sondern vor allem in der Bedeutung, die Konsumenten Alkohol heute beimessen. Besonders jüngere Zielgruppen gestalten ihren Konsum bewusster, situativer und stärker entlang persönlicher Werte wie Gesundheit, Kontrolle und Selbstbestimmung.

Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen alkoholhaltigen und alkoholfreien Angeboten zunehmend. Für die Getränkeindustrie bedeutet das einen tiefgreifenden Wandel: Künftig werden nicht mehr klassische Konsummuster entscheidend sein, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche Genussmomente und flexible Bedürfnisse zielgerichtet anzusprechen.

– Isabel Göpel, Senior Research Executive bei YouGov

Erkenntnisse der Studie

Die Erhebung basiert auf einer repräsentativen Online Befragung im YouGov Panel mit zusätzlichen Vergleichsdaten aus dem Jahr 2015 und einem Fokus auf Altersgruppen zwischen 18 und 24 Jahren.

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