Amazon: Details zum Musik-Streaming-Dienst und einer Set-Top-Box

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Es gibt mal wieder neue Gerüchte bezüglich Amazon. Wir hätten da einmal die Meldung zu einer Set-Top-Box und neue Details zum Musik-Streaming-Dienst.

Fangen wir mal mit dem Streaming-Dienst für Musik an. Dieser soll in Zukunft in das neue Angebot von Amazon Prime integriert werden, welches ja erst vor kurzem mit Video-Streaming erweitert wurde. Erste Gerüchte dazu gab es ja schon vor ein paar Tagen. Das Wall Street Journal legt jetzt noch mal nach. Das Streaming-Angebot bei der Musik soll sich nämlich klar von dem Angebot der Konkurrenz unterscheiden.

Für Amazon ist das anscheinend nicht nur ein Mehrwert von Prime, man möchte mit einer begrenzen Hörzeit auch die Nutzer zum Kauf der Musik bewegen. Im besten Fall hört ihr euch also ein Album an, zahlt den neuen Prime-Preis und kauft euch dann das Album im MP3-Shop von Amazon. Klingt für mich Nutzer eins Streaming-Dienstes für Musik nicht wirklich attraktiv. Wirtschaftlich betrachtet aber eine gute Strategie.

Doch der Musik-Dienst wird noch eine Weile auf sich warten lassen, denn das größte Problem sind aktuell die Verhandlungen mit den Musiklabels. Etwas schneller könnte es da mit einer eigenen Set-Top-Box gehen. Einen neuen Apple TV haben wir bisher noch nicht gesehen, dafür soll Amazon im März definitiv neue Hardware zeigen. Für die USA interessant: Die Box soll neben Amazon Prime Instant Video auch Hulu und Netflix vorinstalliert haben. Beide Dienste werden in Deutschland nicht angeboten.

Eine Set-Top-Box wäre jedoch ein logischer Schritt von Amazon, um den Nutzern die eigenen Inhalte zu verkaufen. Es dürfte hier auch nicht um einen Gewinn bei der Hardware gehen. Eine günstige Box für das Wohnzimmer, Geld verdient man dann mit den Inhalten, die größtenteils von Amazon kommen dürften. Also im Prinzip das gleiche Konzept, wie schon bei der Kindle-Reihe. Amazon soll Android als Grundlage für die Entwicklung genutzt haben, viel sehen wird man davon aber wohl nicht.

via engadget quellen wsj gigaom re/code

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