Android Auto: ICQ-Messenger ist dabei

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Anfang 2014 gründete Google die Open Automotive Alliance, um Android besser in Fahrzeuge integrieren zu können. Zu diesem Zweck schloss sich Google mit diversen Unternehmen zusammen, um ein möglichst großes Angebot bieten zu können. Mittlerweile kann man auch auf die Unterstützung von App-Entwicklern zählen, neu hinzugekommen ist hier aktuell der Messenger ICQ.

Der von der russischen Investorengruppe Mail.ru-Group betriebene Messenger „ICQ“ hat sich fit für Googles Android Auto gemacht und bietet laut eigenen Angaben ab sofort Kunden die Möglichkeit per Sprachmenü den Dienst auch unterwegs zu nutzen. Die Verwendungszwecke reichen von Diktieren über das Erhalten von Chat-Benachrichtigungen bis hin zur kompletten Sprachsteuerung. Die App ist Teil der Android-Auto-Kollektion von Google, welche für Geräte ab Android 5.0 (Lollipop) verfügbar ist und im Playstore heruntergeladen werden.

Bereits vor über einem Jahr gründete Google die Open Automotive Alliance (OAA), um an die Erfolge der Open Handset Alliance anzuknüpfen. Auch wenn die OAA noch in der Kinderschuhen steckt, wird die Liste der Automobilhersteller immer länger und auch das Angebot der darauf aufbauenden an Apps wächst stetig weiter. Derzeit sind 16 Technologie-Unternehmen und 28 Autohersteller an der OAA beteiligt.

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ICQ ergänzt das vorhanden Messenger-Angebot, welches beispielsweise bereits von Skype in ähnlicher Form angeboten wird. Laut Pressemitteilung nutzen immer noch 11 Millionen Nutzer ICQ täglich. Angesichts des Alters des Messengers und der Masse an Alternativen durchaus erstaunlich, dass sich der Dienst immer noch gegen WhatsApp und Co halten kann.

Ich persönlich nutze ICQ seit Jahren nicht mehr und sehe derzeit auch keinen Grund damit wieder anzufangen. Dennoch bin ich gespannt, wie die Entwicklung von Googles Open Automotive Alliance voran schreiten wird und ob das Bündnis ähnlich großen Erfolg hat wie die Open Handset Alliance. Nutzt ihr noch ICQ oder seid ihr schon längst umgestiegen?

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