Apple: AR-Brille mit eigenem OS soll bis 2020 erscheinen

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Apple soll an einer Augmented Reality-Brille arbeiten, das ist bekannt. Diese soll intern eine Deadline haben: 2020. Inklusive einem eigenen OS.

Apple spricht aktuell sehr gerne über Augmented Reality, denn für Tim Cook ist das extrem wichtig und die Zukunft. Augmented Reality hat das Potential, das damals der App Store hatte, so Cook vor ein paar Tagen im Gespräch mit Investoren.

Seit Januar kursiert schon das Gerücht, dass Apple an einer AR-Brille arbeitet und nun gibt es mit Mark Gurman von Bloomberg eine weitere zuverlässige Quelle, die das gleiche behauptet. Apple hat ein eigenes Team für AR gegründet.

Vor ein paar Tagen hat Tim Cook bestätigt, dass die Qualität auf dem Markt noch nicht den Ansprüchen von Apple genügt. Gurman hat erfahren, dass die Deadline wohl 2020 sein soll. Es ist aber eine sehr aggressive Timeline, die noch weit in der Zukunft liegt, bis dahin kann sich also noch einiges ändern.

Apples AR-Brille: Eigener Chip und eigenes OS

Apple soll für die Brille einen eigenen Chip entwickeln (ähnlich wie beim iPhone und der Watch) und auch eine angepasste Version von iOS ist in Arbeit. Intern wird das OS aktuell rOS bezeichnet, was für „reality operating system“ steht.

Das ARKit ist also nur ein Zwischenschritt, der übrigens von dem neuen AR-Team entwickelt wurde, Apple hat für AR deutlich größere Pläne. Aktuell testet Apple noch wie der Nutzer mit dem Gerät interagieren soll, sprich ob über Touch oder nur über die Stimme, eine Entscheidung wurde aber noch nicht getroffen.

Funfact: Getestet wird das OS derzeit auf einer HTC Vive VR-Brille, die entsprechend angepasst wurde. VR ist für Apple aber kein Thema, der Fokus liegt auf AR. Für 2018 steht erst mal eine neue Version des ARKit an, die mit „persistent tracking“ daher kommen soll. Damit merkt sich die App wo zum Beispiel ein virtueller Gegenstand abgestellt wurde, auch wenn man sich mal kurz davon weg bewegt.

Definitiv ein sehr spannendes Thema, welches mich stark an Google Glas erinnert. Und ich bin mir sicher, dass Google hinter verschlossenen Türen ähnliche Pläne hat.

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