Beats Flex im Test

Beats Flex Tisch

Apple schickt mit dem Beats Flex einen simplen, aber auch preiswerten Kopfhörer für Sportler ins Rennen. Ich war im Test durchaus zufrieden.

Beats hat letzter Woche den Beats X als neue Version vorgestellt und als Beats Flex auf den Markt gebracht. Was für eine Apple-Marke interessant ist: Eine UVP von unter 50 Euro kann man hier durchaus als sehr günstig bezeichnen.

Was bietet der Beats Flex? Es gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden, Fast Charging (10 Minuten für 1,5 Stunden Wiedergabe), USB C (!), den Apple W1 Chip, einen Magnet, der die Ohrteile zusammenhält, diverse Steuerelemente am Kabel und wir bekommen vier Farben, ich habe mir die schwarze Version angeschaut.

Beats Flex: Simpel und gut

Das Koppeln mit einem iPhone geht schnell, da das iPhone den Kopfhörer direkt erkennt, wenn man ihn einschaltet (dank Apple W1). Danach ist der Beats Flex dann auch direkt mit iPad und Co. verbunden, da das über iCloud passiert. Man kann den Beats Flex aber natürlich mit jedem anderen Bluetooth-Gerät nutzen.

Beats Flex Iphone

Die Verarbeitung ist gut und bei mir sitzt der Kopfhörer gut im Ohr. Er schirmt im Sport ordentlich ab, allerdings fehlt ANC für eine aktive Geräuschunterdrückung. Das wird bei knapp 50 Euro aber vermutlich auch noch niemand erwarten.

Der Sound? Da würde ich zur Behauptung übergehen und behaupten, dass er recht basslastig ist. Davon hat sich Beats seit der Übernahme durch Apple etwas distanziert, hier „drückt“ der Bass bei voller Lautstärke aber ganz ordentlich.

Beats Flex Zusammen

Finde ich aber ehrlich gesagt gut, denn der Beats Flex ist für mich kein Kopfhörer für den Alltag, sondern für den Sport. Und dort will ich einen basslastigen Sound haben (da ich sehr viel elektronische Musik höre). Mit dem Sound war ich im Test zufrieden und auch die Mitten und Höhen machten einen guten Eindruck.

Die Qualität beim Telefonieren habe ich auch einmal getestet und habe mein Gegenüber gefragt, ob es mich (trotz lautem Sportstudio) gut versteht. Man war zufrieden und ich habe die Person auch gut verstanden. Mehr kann ich euch nicht sagen, da ich wirklich nicht viel mit meinen Sportkopfhörern telefoniere.

Beats Flex Logo

Ob ich auf 12 Stunden komme, weiß ich noch nicht, aber die 10 Stunden dürften es locker werden. Das ist auch notwendig, da es eben kein Case gibt, welches den Akku zwischendrin auflädt. Somit hält der Kopfhörer bei vielen eine Woche (ich gehe davon aus, dass nur wenige mehr als 10 Stunden Sport/Woche machen).

Die Steuerung über die Elemente (es gibt sie links und rechts am Kabel) klappt gut und die Tasten haben gute Druckpunkte. Allgemein muss ich sagen, dass der Beats Flex ein simpler, aber wirklich guter In-Ear-Kopfhörer für den Sport ist.

Beats Flex Hand

Jetzt kommt noch das kleine, aber sehr subjektive Aber: Ich habe mich an Modelle ohne Kabel gewöhnt. Früher waren solche Kopfhörer meine erste Wahl für den Sport, aber komplett kabellose Modelle haben sich gemacht und ein Kabel im Nacken stört mich mittlerweile. Es kann von Vorteil sein (mal einen Kopfhörer aus dem Ohr nehmen und hängen lassen), aber ich bevorzuge doch kabellos.

Wer aber noch nicht komplett kabellos unterwegs sein möchte und einen guten und simplen In-Ear-Kopfhörer mit gutem Sound und kräftigem Bass für kleines Geld und Anbindung an das Apple-Ökosystem sucht, der bekommt hier eine gute Option. Mir hat eigentlich nur eins gefehlt: Ein kleines Case im Lieferumfang.

Beats Flex Logo

PS: Der Beats Flex macht mir übrigens Hoffnung, dass Apple kommendes Jahr vielleicht auch bei den AirPods oder dem kommenden Studio-Kopfhörer auf USB C setzt. Lightning bei den iPhones ist eine Sache, aber Gadgets wie ein Kopfhörer sollten mit USB C kommen. Schön, dass man das bei Beats nun umsetzt.

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