Blutige Handys (Video)

So, mal kurz weg von dem ganzen Hype um das nächste Nexus-Smartphone und iPhone, hin zu etwas Lebenswirklichkeit. Als gestern meine halbe Twitter-Timeline anscheinend Fußball geschaut hat, bin ich bei Phoenix hängen geblieben, denn dort kam die Reportage Blutige Handys.

Diese ist nicht mehr ganz neu und einige von euch werden sie sicher schon kennen, da ich hier im Blog noch nie darüber geschrieben habe und der Film auch bei YouTube verfügbar ist, dachte ich mir, ich erwähne ihn einfach mal.

Ich will hier keinem schlecht ins Gewissen reden, denn wie ihr zu solchen Themen steht, ist alleine euer Ding, ich denke nur, es kann nicht schaden, so etwas mal gesehen zu haben.

Blutige Handys Inhalt (Klicken zum Anzeigen)

Für die Produktion von Handys braucht man spezielle Mineralien, wie Coltan. Coltan wird im Ostkongo oft von Kindern aus ungesicherten Minen geholt. Das Geld aus dem Verkauf finanziert einen Krieg, der schon 15 Jahre dauert und bis heute fünf Millionen Menschen getötet hat. Von all dem wollen die Mobilfunkunternehmen nichts wissen. Der Autor Frank Piasecki Poulsen hat sich für die story auf eine lebensgefährliche Suche in die Coltan-Minen im Kongo gemacht. Er ist in eine Mine hinabgestiegen, in der Kinder oft Tage in den dunklen Tunneln graben und leben. Der Lohn: ein paar Cent. Die Gewinne aus dem Geschäft mit Coltan stecken andere ein. Poulsen konfrontiert Mobilfunkunternehmen mit seinen Aufnahmen und Erfahrungen. Er fragt, wer von den katastrophalen Bedingungen weiß, wer damit einen Krieg finanziert und warum dagegen nichts getan wird.

Quelle: PHOENIX, WDR, BiM Press

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