Clutter: Microsoft möchte unwichtige Mails aussortieren

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Auch Microsoft möchte den Nutzern durch automatische Sortierung der Mails im Posteingang Arbeit abnehmen und stellte heute „Clutter“ vor.

Mit Inbox stellte Google im Oktober einen neuen Mail-Dienst vor, welcher automatische Sortierungen bei eingegangenen Mails vornimmt und offenbar sehr gut nachgefragt ist. Nun springt auch Microsoft auf den Zug auf und möchte mit „Clutter“ unwichtige von wichtigen Mails trennen.

Das englische Wort „Clutter“ bedeutet auf Deutsch so viel wie „Durcheinander“ oder „Gerümpel“ und genau das ist auch das Motto hinter Microsofts neuem Dienst. Durch Analysen von Mail-Aktionen des Nutzers möchte Microsoft erfahren, welche Mails als unwichtig empfindet. Diese werden dann automatisch in einen neuen Ordner verschoben und können dort zusammen eingesehen werden.

Sofern der Nutzer über Outlook in Zukunft Mails in den entsprechenden Ordner verschiebt, merkt sich Microsoft dies. So soll die Genauigkeit der Vorhersagen mit andauernder Nutzung zunehmen. Das Ganze funktioniert nicht nur in den Outlook-Webapps, sondern auch mobil, auf dem Desktop-Client oder über Exchange und zwar für alle Office 365 User.

Standardmäßig ist die automatische Mail-Sortierung in Outlook deaktiviert, auch bei Benutzung sollen die Daten nicht weitergegeben werden. Möchte man die Funktion später doch nicht mehr nutzen, ist ein Deaktivieren jederzeit möglich. Einige Nutzer mit englischsprachigem Client können die Funktion ab sofort nutzen, andere Lokalisierungen sollen folgen.

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