Fitbit Smartwatch: Apps werden im Fokus stehen

Fitbit Blaze

Fitbit wird bald eine Smartwatch vorstellen und möchte sich bei dieser unter anderem auf ein attraktives Angebot an (Drittanbieter-)Apps konzentrieren.

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft wird Fitbit eine Smartwatch präsentieren und es ist sehr wahrscheinlich, dass man diese im Rahmen der IFA 2017 zeigen wird. Eine Präsentation am 31. August, also in genau einem Monat, ist durchaus denkbar.

In den letzten Wochen gab es auch schon einige Gerüchte, wobei die Smartwatch von Fitbit hier nicht immer positiv beschrieben wurde. Fitbit hat aber wohl schon eine Strategie, wie man mit der neuen Smartwatch werben möchte.

Gegenüber The Verge hat man verraten, dass es kurz nach dem Start ein SDK für die Entwickler geben wird. Ein paar Entwickler hat man bereits informiert und mit dem SDK versorgt, damit Fitbit auch ein paar Apps zum Start hat.

Für Entwickler soll die Entwicklung von Apps für die Smartwatch sehr leicht sein und man setzt auf ein Javascript-basiertes SDK, welches bei Pebble in Entwicklung und vermutlich am Ende auch der Grund für die Pebble-Übernahme war.

Fitbit Smartwatch: Apps stehen im Fokus

Die Apps werden über die offizielle Fitbit-App angeboten und können auf diesem Weg auf die Smartwatch geladen werden. Also wie bei Pebble. Fitbit wird hier einen Prozess zum Prüfen von Apps einführen, eine App oder ein Update soll jedoch sehr schnell bearbeitet werden. Es wird außerdem möglich sein eigene Apps im kleinen Kreis mit anderen Personen (zum Beispiel unter Freunden) zu teilen.

Fitness und Musik stehen im Fokus bei den ersten Apps, wobei im Raum steht, dass sich Fitbit nicht mit Spotify einigen konnte. Technisch gesehen sei sowas wohl kein Problem, doch man möchte bei der Smartwatch auch Offline-Musik anbieten und das bedeutet dann leider auch noch andere Probleme (Lizenzen).

Fitbit hat bereits zwei interne Termine (Muttertag und Vatertag) verpasst, da es bei der Entwicklung erst Probleme mit GPS und später mit dem Wasserschutz gab. Ein Datum für den Marktstart möchte man aber noch nicht nennen, immerhin wurde das Produkt noch nicht der Öffentlichkeit präsentiert. Wenn die Smartwatch dann erscheint, wird es aber auch eine App für Schwimmer geben.

Fitbit Smartwatch: Es wird nicht leicht

Ich glaube weiterhin, dass es Fitbit nicht leicht haben wird. Beim Wearable-Markt hat man sich bei den reinen Fitness-Trackern einen guten Marktanteil sichern können, doch bei den Smartwatches wird das nicht so leicht. Der Markt an Android Wear-Modellen ist gut gefüllt und viele Hersteller haben sich schon wieder von diesem verabschiedet, da es sich nicht lohnt hier neue Modelle zu entwickeln.

Und beim iPhone muss man erst mal gegen die Apple Watch ankommen, die im Herbst vermutlich in der dritten Generation ins Rennen geschickt wird.

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