Es hat sich bereits angedeutet und jetzt ist es offiziell, denn Geely übernimmt einen Anteil von 34 Prozent beim Ford-Werk in Spanien, Valencia. Dort wird man eigene Elektroautos fertigen, um besser gegen Strafzölle der EU gewappnet zu sein.
Für Ford lohnt sich das aus zweierlei Sicht, denn man kann a) das Werk wieder voll auslasten, aktuell ist man mit knapp 100.000 Autos weit hinter den 500.000, die man in Spanien fertigen könnte und b) bekommt man die Technik von Geely.
Ford bringt ab 2028 einen ganz neuen Crossover auf den Markt, den man mit allen Antrieben anbieten wird, also auch vollelektrisch. Es bleibt dabei, Ford hat keine eigene Plattform für Europa und setzt bei allen neuen Modellen auf Drittanbieter.
China-Hersteller erobern Europa-Werke
Die Marken mit Standorten in Europa, die unausgelastete Werke haben, öffnen sich also langsam für die Konkurrenz aus China, die mitverantwortlich für die schlechte Lage ist. Gäbe es da doch nur einen aktuellen Film, der dieses Szenario darstellt.
Ford betont zwar, dass sich die Autos von Ford und Geely „nicht überschneiden“, aber man ist auch der Meinung, dass der Capri und Explorer echte Fords und nicht nur umgelabelte VW-Modelle sind. Es wird hier also sicher Schnittmengen geben.
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