Ford hat viele Projekte rund um die elektrische Zukunft kurz vor dem Start in das neue Jahr einkassiert und fokussiert sich wieder mehr auf Verbrenner. Doch das sei „kein Schritt zurück“, wie Jim Farley heute auf der Detroit Auto Show betont hat.

Genau genommen „beschleunigen Ford die Anzahl der Elektrofahrzeuge“ aktuell, es werden nur etwas weniger Modelle kommen, als eigentlich geplant waren. Was genau genommen ein Schritt zurück ist, auch wenn es der Chef anders ausdrückt.

Ford arbeitet aktuell an einer ganz neuen Plattform für die elektrische Zukunft der Marke und das erste Modell sei ein echter Gamechanger, auf das Farley „stolzer als auf fast jedes andere Fahrzeug, an dem ich in meiner Karriere gearbeitet habe“ ist.

Ford fehlt eine klare Strategie

Diese neue Generation an Elektroautos kommt übrigens nicht zu uns nach Europa, weil man das Geld für die Anpassungen bei Ford nicht investieren möchte. Bei uns setzt die Marke aus den USA auf Partnerschaften (aktuell mit Renault und mit VW).

Der Chef von Ford gab an, dass man „einen klaren Plan“ für die Zukunft hat, es geht jetzt um Auswahl für Kunden. Dazu passt aber nicht, dass man den elektrischen F-150 aus dem Lineup gestrichen hat, denn damit fällt eine Option für Kunden weg.

Ford hat in den letzten Jahren sehr viele Fehlentscheidungen getroffen und ich sehe in der aktuellen „Strategie“ auch keine gute Basis für die Zukunft der Marke. Vielleicht in den USA, da gibt es die Bestseller, aber in Europa leider nicht mehr.


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