Instagram: Ich bin von der Werbung genervt

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Instagram und Werbung, das ist ein Thema, welches eigentlich durchaus gut zusammenpasst wie ich finde. Doch in den letzten Tagen und Wochen hat die Qualität der Werbung drastisch abgenommen. Ich bin genervt.

Eigentlich habe ich nichts gegen Werbung, wenn sie gut gemacht und nicht extrem störend (Popup) ist, schaue ich sie mir sogar ab und an mal an. Nicht selten weiß Google, was mich gerade interessiert und schaltet sogar passende Werbung. Kann ich mit leben, stört mich ehrlich gesagt nicht. Wenn ich gerade im Fokus und konzentriert bin, nehme ich die Werbung sowieso nicht wahr.

Wo ich sie aber wahr nehme, ist in sozialen Netzwerken. Zum Beispiel bei Twitter oder Facebook, wenn ich meine Timeline aus Langeweile durchscrolle, um mich abzulenken. Dann nehme ich Werbung aktiv wahr. Auch das stört mich nicht unbedingt, denn das ist nun mal die Schattenseite von unserer Kostenloskultur, die sich im Internet in den letzten Jahren entwickelt hat.

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Wird es mir zu bunt, nutze ich einen Dienst nicht mehr. Manchmal geht das nicht und manchmal möchte ich das nicht. Instagram ist so ein Fall. Für mich eines der besten Netzwerke da draußen. Nutze und durchstöbere ich gerne. Als das Netzwerk von Facebook übernommen wurde und den Schritt zur Werbung ankündigte, dachte ich mir: Logischer Schritt, nicht so schlimm.

In den ersten Monaten war das auch so. Ab und an mal ein Foto von einem Partner. Meistens sehr ansprechend gemacht. Billige Werbeanzeigen, wie man sie von Google kennt habe ich keine gesehen. Zwei bis drei Werbefotos am Tag? Damit kann ich leben, dachte ich mir. Das hat sich in den letzten Wochen allerdings ganz klar verändert. Die Qualität der Werbung ist massiv gesunken.

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Seit einigen Wochen nimmt die Anzahl der Werbebilder nicht nur massiv zu, die Bilder selbst stören teilweise das Bild meiner Timeline. Auf Qualität legt man bei Facebook mittlerweile wohl absolut gar keinen Wert mehr. Einige der Bilder sehen aus wie verwackelt und bei schlechtem Licht mit einem Nokia 7650 geschossen. Lieblos abgefertigt und ohne Gedanken hochgeladen.

Wenn die eigene Marke schon so schlecht ist, dass ihr keiner freiwillig auf Instagram folgt, das sollte meiner meiner Meinung nach immer das erste Ziel eines Unternehmens sein, dann kauft man sich eben Reichweite. Zur Not nimmt man eben die hässlichen Popups, die man sowieso noch von Adsense irgendwo in einem Ordner auf dem PC rumfliegen hat und lädt die hoch.

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Wenn es schon nicht der eigene Anspruch ist Follower von der eigenen Marke und Qualität zu überzeugen und diese dazu zu bewegen die Marke freiwillig, ich folge beispielsweise diversen Marken, zu mögen, dann kann man es auch gleich lassen. Was mich aber eigentlich stört, schlechte Marken und schlechte Werbung wird es immer geben, ist der Anspruch von Facebook.

Es fing ohne Werbung an, es ging mit wenig und qualitativ hochwertiger Werbung los und es endet mit viel Müll. Eigentlich hätte man nach dem Kauf nichts anderes erwarten dürfen, denn nur so bekommt man die Investition jetzt möglichst schnell wieder rein, ich bin aber trotzdem enttäuscht. Meine Erwartungen an Instagram waren vielleicht einfach zu hoch.

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