Jawbone: Steht der Abschied aus dem Consumer-Markt bevor?

Wearables

Seit langer Zeit wird bereits darüber spekuliert, wie es mit dem Unternehmen Jawbone, welches mit der eigenen Up-Serie einmal ziemlich erfolgreich am Wearable-Markt positioniert war, weitergehen wird. TechCrunch zufolge könnte man sich nun vom Consumer-Markt abwenden und seinen Fokus zukünftig auf den professionellen Healthcare-Bereich legen.

Seit Sommer 2016 lässt Jawobone nur wenig von sich hören, was natürlich die Spekulationen um die Zukunft des Unternehmens befeuert. Nachdem Gerüchte um einen Verkauf auftauchten, die Verhandlungen mit Fitbit allerdings scheiterten und beispielsweise das Geschäft mit Lautsprechern abgestoßen wurde, soll nun eine Umorientierung anstehen. Wie TechCrunch von Insider-Kreisen erfahren haben will, soll sich Jawbone vom Consumer-Markt abwenden und zukünftig auf den professionelleren Healthcare-Bereich spezialisieren.

Höhere Margen, weniger neue Produkte

Grund für die Umorientierung seitens Jawbone soll sein, dass der Consumer-Markt deutlich mehr Risiko birgt und verhältnismäßig niedrige Margen mit sich bringt.

Außerdem müsse man im Healthcare-Bereich, der beispielsweise die Arbeit mit Klink-Patienten umfasst, nicht jedes Jahr ein neues Produkt auf den Markt werfen, da auch die Services um den eigentlichen Tracker herum bezahlt werden. Zukünftig könnten wir somit nur noch mit Wearables von Jawbone zu tun bekommen, falls wir uns zum Beispiel in Reha befinden.

Da Jawbone TechCrunch zufolge momentan noch auf der Suche nach Kapital ist, um die Umorientierung vornehmen zu können, dürfte es noch etwas dauern, bis man die Pläne final bekannt geben wird. Bedenkt man die in letzter Zeit scharfe Kritik, dürften nur wenige dem einst gut aufgestellten Hersteller hinterher trauern.

Quelle: TechCrunch


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