Jawbone: Kritik der Nutzer nimmt zu

Das Jawbone UP2

Der harte Wettkampf auf dem Wearable-Markt könnte bald ein weiteres Opfer fordern: Jawbone. Aktuell nimmt die Kritik der Nutzer extrem stark zu.

Jawbone hat sich, neben Fitbit, in den letzten Jahren einen durchaus guten Ruf mit Fitness-Trackern erarbeitet. Ende 2015 fingen dann aber die negativen Schlagzeilen an. Los ging es mit Mitarbeiterentlassungen, dem Gerücht, dass die Produktion eingestellt wurde, einem möglichen Verkauf und zu Beginn des Jahres wurde dann auch bekannt, dass Übernahme-Gespräche mit Fitbit gescheitert sind.

Um es kurz zu machen: Jawbone hat Probleme und kämpft aktuell ums Überleben.

Ein weiteres Indiz, dass es bald zu Ende geht: Das Unternehmen hat den Support in den sozialen Medien und via Mail wohl komplett eingestellt. Die letzte Reaktion auf Twitter fand am 21. Dezember statt. Auf der Facebook Fanseite gibt es zwar noch immer Posts, man geht aber nicht mehr auf Kommentare ein.

Jawbone: Neue Produkte kommen

Man hat den Eindruck, als ob Jawbone den Kundensupport vor Weihnachten in die Ferien geschickt hat und dieser nicht wieder zurück gekommen ist. Jawebone selbst will sich dazu nicht äußern, haut aber weiter Blogeinträge raus, in denen man den Ausstieg aus dem Wearable-Markt weiter dementiert. Neue Produkte kommen.

Viele Nutzer wird man damit aber nicht mehr gewinnen können. Auf Trustpilot ist Jawbone mittlerweile bei einem Stern angekommen. Das Vertrauen ist weg.

Falls Jawbone auf diesem Markt tatsächlich weiter mitmischen möchte, dann muss sich sehr schnell etwas ändern. Ich glaube da aber nicht mehr dran und denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis man von einem anderen Anbieter geschluckt wird. Eigentlich schade, immerhin war man der erste Armband-Wearable-Anbieter.

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