LG: Zwei Flaggschiffe sollen 2016 die Profitabilität erhöhen

Das LG G4 von 2015

LG hat heute die Zahlen für das zurückliegende Quartal bekannt gegeben und dort angekündigt, dass wir in diesem Jahr zwei Flaggschiffe sehen werden.

2015 war für LG im Vergleich zu 2014 nicht wirklich eine Steigerung. Im vierten Quartal hat man sogar einen Verlust verbucht und allgemein musste man sich mit 59,7 Millionen verkauften Smartphones begnügen. Das ist nicht schlecht, doch das ist ein Wachstum von gerade mal 500.000 Einheiten im Vergleich zu 2014.

2016 soll sich das natürlich ändern und um die Investoren zu beruhigen hat man schon mal angekündigt, dass wir zwei Flaggschiff sehen werden. Das erste, das G5, wird es schon in ein paar Wochen auf dem Mobile World Congress zu sehen geben. Das hat LG zwar nicht direkt so gesagt, das scheint aber offensichtlich zu sein.

Für das Jahr 2016 wird wegen der Einführung von Premium-Modellen durch Wettbewerber und durch einen verstärkten Preiskampf im Massengeschäft ein zunehmend schwierigerer Smartphone-Markt erwartet. Das Ergebnis soll 2016 durch die Einführung von zwei neuen Spitzenmodellen und durch eine kostengünstigere Wertschöpfungskette verbessert werden.

Das G5 kommt somit etwas früher, als erwartet und knapp 10 Monate nach dem G4. Auch das ist ein Zeichen für eher schwache Verkaufszahlen, denen man bei LG jetzt direkt mit einem neuen Spitzenmodell entgegenwirken möchte. Und falls das nicht klappt, hat man direkt noch ein weiteres Modell für 2016 in Planung.

Beim zweiten Flaggschiff kann man derzeit nur Vermutungen anstellen, ich gehe aber mal davon aus, dass es ein Nachfolger für das V10 sein wird, von dem vor ein paar Wochen schon mal die Rede war. Ein neues G Flex steht aktuell nicht auf der Agenda. Den kompletten Quartalsbericht für Q4/2015 gibt es bei LG.

Ungeachtet zahlreicher Erfolge mit der Einführung branchenführender Produkte in wichtigen Kategorien war 2015 allgemein ein schwieriges Jahr. Der operative Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr 2015 lag bei 1,19 Billionen KRW (1,03 Milliarden US-Dollar), gegenüber 1,83 Billionen KRW (1,58 Milliarden US-Dollar) im Jahr 2014.

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