MacBook Pro 2016: Schon jetzt ein Erfolg für Apple?

Das neue MacBook Pro scheint schon jetzt für eine Menge Umsatz zu sorgen. Und das, obwohl das Modell mit Touch Bar noch gar nicht erhältlich ist.

Apple präsentierte vor ein paar Tagen eine neue MacBook Pro-Reihe. Diese wird immer noch kontrovers diskutiert. Die ersten Testberichte waren durchaus positiv, aber sowohl der Preis, als auch die fehlenden Anschlüsse sind Kritikpunkte.

Trotzdem verkauft sich das neue MacBook Pro schon jetzt sehr gut. Offizielle Zahlen hat Apple zwar nicht genannt, doch bei Slice Intelligence gibt es eine Prognose. Apple hat in den ersten 5 Tagen nicht nur die Konkurrenz abgehängt, sondern auch fast 80 Prozent vom Umsatz erwirtschaftet, den man bisher mit dem kleinen 12 Zoll MacBook erzielt hat. Vermutung: MacBook-Besitzer haben auf das Pro gewartet.

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Das passt zu einem Bericht von DigiTimes, die ich jedoch eher kritisch betrachte. Apple geht von einer hohen MacBook Pro-Nachfrage bis Ende des Jahres aus.

Das MacBook Pro mit Touch Bar, welches wohl ab dem 18. November erhältlich sein wird, dürfte die Verkaufszahlen (und den Umsatz) ordentlich ankurbeln.

Apple MacBook Pro 2016 ein Erfolg?

Kann man das neue MacBook Pro schon jetzt als Erfolg einordnen? Ohne offizielle Zahlen von Apple wäre ich immer vorsichtig. Hochrechnungen sind gut, aber nicht ansatzweise so aussagekräftig, wie Zahlen vom Unternehmen selbst. Mal schauen, ob Apple diese beim neuen MacBook Pro präsentieren wird.

Ein Ladenhüter wird das neue MacBook Pro aber erst mal nicht, das dürfte für das restliche Jahr feststehen. Ob es an die Erfolge des Air und der Pro-Reihe anknüpfen wird, wird sich zeigen. Pro-Nutzer werden das Upgrade vermutlich eher meiden, doch für Besitzer eines alten Air könnte das neue MacBook Pro interessant sein.

Die Kritikpunkte der Presse bleiben: Fehlende Anschlüsse, nicht unbedingt genug Power für ein Pro-Modell und ein extrem hoher Preis. Doch die Meinung der Medien spiegelt nicht immer die Meinung der breiten Masse wieder. Die Antwort auf die Frage „Wie hoch ist die Nachfrage?“ kann uns allerdings nur Apple geben.

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