Motorola Xoom 2 macht die gleichen Fehler wie sein Vorgänger und wird ein Ladenhüter

Anfang des Jahres wollte Google mit Android 3.0 alias Honeycomb den Tablet-Markt aufwirbeln und seinen Partnern eine Plattform für ordentliche Tablets bieten. Doch der Boom bliebt 2011 dank zu hohen Preisen für die Tablets aus und das iPad dominierte weiterhin den Markt. Erst Amazon konnte mit seinem Kindle Fire im Vorweihnachtsgeschäft ordentliche Verkäufe erzielen.

Doch das erste „richtige“ Android-Tablet Motorola Xoom war wohl mehr ein Reinfall, als Erfolg. Vor einem Monat präsentierte Motorola dann noch nicht mal ein Jahr später einen Nachfolger inklusive einer „Media Edition“, die es nächstes Jahr auch in Deutschland zu kaufen gibt. In den USA ist das Tablet unter dem Namen Motorola XYBoard schon jetzt erhätlich.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch weniger zu dem grottenschlechten nicht gelungenen Namen äußern, sondern an dieser Stelle vor allem einen Artikel bei TechCrunch empfehlen. Anscheinend macht Motorola genau die gleichen Fehler wie beim ersten Xoom und ich teile die Meinung vom Autor Matt Burns: Das Xoom 2 alias XYBoard wird ein Ladenhüter.

Mal vom nichtvorhandenen technischen Fortschritt abgesehen, ist auch der Preis viel zu hoch angesetzt. Bei Verizon verlangt man tatsächlich 530 Dollar für die LTE-Version und bekommt dazu noch einen zweijährigen Vertrag  für 30 Dollar im Monat. Insgesamt kostet der Spaß also 1250 Dollar, natürlich inklusive mobilem Internet.

Sollte man sich für ein Android-Tablet interessieren und momentan mit der Anschaffung eines solchen Gerätes liebäugeln, dann gibt es weitaus bessere Alternativen auf dem Markt. Ich würde da vor allem die großen Messen CES im Januar und den Mobile World Congress im Februar abwarten. Dort wird es sicherlich neue Geräte geben, die dann auch von Haus aus mit Android 4.0 daher kommen.

Mein aktueller Favorit bei den Tablets ist das Asus Eee Pad Transformer Prime, aber diesem Modell werden 2012 dann wohl viele ähnliche Tablets mit der gleichen Ausstattung folgen. Was ich bei den Android-Tablets noch vermisse ist ein Gerät der Nexus-Reihe, welches Google direkt mit Updates versorgte und Andorid 4.0 ohne Anpassungen daher kommt.

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