N26 Metal mit zweitem Anlauf

N26 Metal
N26 Metal

Es hatte sich bereits angedeutet und nun ist es offiziell: Die mobile Bank N26 hat verkündet, dass N26 Metal ab Dienstag, den 19. Juni 2018 für alle Kunden in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien erhältlich sein wird.

N26 Metal ist ein Kombiprodukt. Kunden erhalten damit nicht nur eine Metall-Kreditkarte, sondern buchen auch ein kostenpflichtiges Premium-Paket, welches weitere Vorteile im Rahmen eines Partnerprogramms enthält.

Eigentlich hatte N26 bereits im Dezember 2017 die ersten Metall-Mastercards versendet, die enttäuschten aber die Nutzer. Sie bestanden zum Teil noch aus Kunststoff und hatten nur einen Wolfram-Kern, zerkratzten schnell und das Mastercard-Logo war nur aufgeklebt.

Die Kritik der Nutzer lies nicht lange auf sich warten und so legte man den offiziell als Vorabtest gestarteten Launch der Karte erstmal auf Eis. Metal-Kunden der ersten Stunde sollen voraussichtlich zum Einmalpreis von 10 Euro auf die neue Karte wechseln können.

N26-Mastercard aus Edelstahl mit eingravierten Logos

Nun gibt es einen zweiten Anlauf. Die kontaktlose, handgefertigt und 18 Gramm schwere N26 Metal Mastercard weist jetzt eine Edelstahloberfläche mit Lasergravur auf. Zudem gibt es eine mattschwarze doppelte Beschichtung. Name und Kartennummer befinden sich auf der Rückseite.

Teil des N26 Metal Angebots ist weiterhin ein Partnerprogramm, welches im personalisierten Bereich der N26-App zu finden ist. Inzwischen sind Marken wie WeWork, GetYourGuide, Babbel und Caya Teil des Partnerprogramms, die neben weiteren Partnern in der App zu finden sind.

Neue N26-Features zuerst für Metal-Kunden?

Nutzer von N26 Metal sollen zudem auch „Premium-Zugang“ zu neuen N26-Produkten erhalten. Ich interpretiere da mal rein, dass diese neue Features vor anderen Kunden oder auch günstiger als andere Kunden erhalten. Eines der ersten Angebote will N26 in einigen Tagen vorstellen. Worum es dabei geht, ist noch unklar. Es heißt nur, es soll Kunden dabei helfen, ihre Finanzen nach ihren persönlichen Wünschen zu gestalten.

Diesen Schritt kann ich nachvollziehen, finde ihn dennoch etwas schade für Basis-Kunden. Mir zum Beispiel sagt die Metall-Karte zu, die anderen Goodies im Paket brauche ich allerdings schlicht nicht. Daher sind mit 16,90 Euro pro Monat zu viel, nur um eine nette neue Karte zu erhalten. Neue Features würde ich natürlich dennoch gerne zeitnah erhalten. Alles halb so wild, meine Aussage aus dem Dezember 2017 gilt allerdings weiterhin:

Ein „Fintech“ könnte genau an diesem Punkt so vieles besser machen, als die „alten Banken“ und verfällt am Ende doch wieder nur in unflexible Abo-Strukturen mit fixen Einjahres-Laufzeiten, statt moderne, frische Bank-Baukasten-Abos anzubieten, die sich der Kunde selbst nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen kann. Schade.

Zur N26-Website →

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