OnePlus: Ist Warp Charge wirklich ein Kaufargument?

Oneplus 6t Mclaren Back

OnePlus verabschiedete sich vor einiger Zeit von Dash Charge und hat den Standard nun durch Warp Charge ersetzt. Doch ist dieser so viel besser?

2018 verabschiedete sich OnePlus von „Dash Charge“ als Branding. Der Grund war jedoch nicht, dass man lieber „Fast Charge“ als Bezeichnung nutzen wollte, sondern weil man verklagt wurde. Doch OnePlus wirbt gerne mit schnellem Laden und daher war klar: Es muss ein neuer Name her.

OnePlus: Aus Dash wird Warp Charge

Im Sommer wurde dann bekannt, dass man sich den Namen „Warp Charge“ hat sichern lassen und mit dem OnePlus 6T McLaren wurde dieser nun endlich auch offiziell eingeführt. Genau genommen nennt man den neuen Standard zum schnellen Laden nun Warp Charge 30 und beschreibt ihn so:

Lade mit Warp Charge 30 50 % deines Akkus in nur 20 Minuten auf. Spiele ein Spiel oder sieh dir einen Film an, während du mit voller Geschwindigkeit auflädst, denn dank Warp Charge bleibt das Gerät kühl und konsistent, auch wenn du dein Handy gerade benutzt.

Warum Warp Charge 30? Ich vermute, dass wir 2019 noch andere Versionen sehen werden. Immerhin basiert Warp Charge auf SuperVOOC von Oppo und dort gibt es ein 50W-Netzteil mit im Lieferumfang. Hier sind es 30W.

Bei Dash Charge waren es übrigens 20W. Meine Vermutung ist jedoch, dass wir noch Warp Charge 40 oder 50 sehen werden und OnePlus dann die gleiche Technologie wie Oppo bekommt. Mal schauen, das OnePlus 7 oder 7T wären ein guter Zeitpunkt, um das 6T McLaren noch mal zu übertrumpfen.

OnePlus: Ist Warp Charge deutlich schneller?

Doch wie sieht es eigentlich beim OnePlus 6T McLaren aus, ist Warp Charge ein Vorteil, der am Ende den Aufpreis von 70 Euro rechtfertigt? Die 10 GB RAM sind immerhin nett, aber im Vergleich zu 8 GB kein großer Unterschied. Ist am Ende also vielleicht nur die neue Farbe ein Verkaufsargument?

Das hat man bei den XDA Developers und bei GSMArena getestet und auch Dave2D hat ein kurzes Video auf seinem Kanal dazu veröffentlicht:

Das Fazit: Die 50 Prozent werden nicht in 20 Minuten erreicht, aber man kommt sehr nah an die versprochene Leistung heran. Und Warp Charge ist vor allem in den ersten Minuten ein Vorteil gegenüber Dash Charge und kann vor allem auch beim Gaming noch mal entscheidend sein.

Oneplus Warp Dash Charge Vergleich

Das ist normal, dass beim schnellen Laden die meiste Energie am Anfang in den Akku gepumpt wird Die Hersteller geben daher oft nur die Zahl bis 50 Prozent an. Der Unterschied zwischen Dash Charge und Warp Charge ist aber meiner Meinung nach nicht extrem groß.

Es ist ein Vorteil, keine Frage, 30W sind schneller als 20W. Doch nun muss man sich natürlich auch die Frage stellen, ob einem die paar Prozent mehr, 10 GB RAM, die Farbe und der bessere Lieferumfang (McLaren-Logo und Buch) auch wirklich die 70 Euro Aufpreis zum normalen 6T wert sind.

Ich habe das OnePlus 6T McLaren bisher noch nicht live gesehen, doch anhand der ersten Berichte würde ich mal für mich persönlich behaupten, dass die Farbe der Hauptgrund für die Sonderedition ist. Da sie mir nicht gefällt, würde ich mir ein mattschwarzes OnePlus 6T kaufen und da mit 128 GB Speicher ausreichen, würde ich lieber das Modell für 579 Euro nehmen und 120 Euro sparen.

Das OnePlus 6T McLaren wird ab heute verkauft, kostet 699 Euro (UVP) und wird dann in 14 Tagen ausgeliefert. Man bekommt es derzeit nur im Online Shop von OnePlus, bei Amazon ist es derzeit (noch?) nicht gelistet.

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