Renault denkt bei Elektroautos ein bisschen um und setzt, wie viele Marken derzeit, wieder etwas mehr auf Verbrenner. Aber keine vollwertigen Verbrenner und auch weniger auf Plug-in-Hybride, sondern auf sogenannte Range Extender (EREVs).
Während ein Plug-in-Hybrid in erster Linie ein Verbrenner ist, dem man einen Akku und Elektromotor spendiert, damit er auch elektrisch fahren kann, so ist der Range Extender in erster Linie ein Elektroauto, welches noch einen Verbrenner bekommt.
Dieser dient als Generator, um die Reichweite zu steigern und diese Technik wird Renault in der kommenden Plattform „RGEV Medium 2.0“ unterbringen. Eigentlich sollte die Basis für den neuen Scenic und Co. eine vollelektrische Plattform werden.
Renault hofft auf neue Kunden
Renault-Chef Philippe Brunet hofft, dass eine Option mit 1.400 km Reichweite mehr Kunden anlockt, als eine rein elektrische Version mit knapp 700 km Reichweite. Und mit EREVs sind kleinere Akkus möglich, was den Effekt mitbringt, dass man Kosten spart. Allerdings wird die Technik im Auto komplexer, da eben mehr verbaut wird.
In China sind die Range Extender schon länger ein wichtiges Thema und beliebt, bei uns setzen die Marken aktuell noch voll auf Plug-in-Hybride. Es wäre aber denkbar, dass sich dies in den nächsten Jahren ändert – darauf hofft jedenfalls Renault.
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