Samsung Galaxy S10+: Unboxing und erster Eindruck

Samsung Galaxy S10 Plus Unboxing Header

Das Samsung Galaxy S10+ in Keramikweiß ist bei uns zum Test eingetroffen und bevor es losgeht, fangen wir wie so oft mit einem Unboxing an.

Das Flaggschiff-Frühjahr 2019 ist offiziell eingeläutet und los geht es mit dem Samsung Galaxy S10+, welches am Mittwoch vorgestellt wurde. Ich werde mich zunächst mit dem Highend-Modell beschäftigen, das normale S10 und das S10e kommen später. Vor allem auf das S10e bin ich sehr gespannt.

Uns erreichte ein Samsung Galaxy S10+ in „Ceramic White“ in der Version mit 8 GB RAM und 512 GB Speicher. Es wird auch eine Version 1 TB Speicher geben, doch die ist teurer. Mein Modell, so wie ihr es hier seht, besitzt eine UVP von 1249 Euro. Das Terabyte-Modell kostet 1599 Euro.

In Deutschland gibt es übrigens nur diese Version, die normalen Farben (999 Euro UVP) wird es nicht geben. Was ich beim S10+ schade finde, denn die Keramikversion macht das Modell doch eine ganze Ecke teurer.

Samsung Galaxy S10+ im Unboxing-Video

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Samsung Galaxy S10+ im ersten Eindruck

Als ich das Samsung Galaxy S10+ ausgepackt habe, da hat es sich wie jedes andere Galaxy-Modell der letzten zwei Jahre auch angefühlt. Die Designsprache wurde hier perfektioniert, aber es erinnert sehr stark an ein S8 oder S9.

Doch man erkennt ein Galaxy-Flaggschiff, die Reihe hat sich einen eigenen Namen in den letzten Jahren gemacht. Das S10+ fühlt sich genauso hochwertig an und sieht – sofern man die Optik mag – genauso gut aus.

Samsung Galaxy S10 Plus Unboxing4

Das Keramikweiß gefällt mir wirklich gut, auch wenn ich mir noch einen Rand in Silber gewünscht hätte, das Roségold ist noch ganz mein Fall. Aber es ist sehr dezent. Was gar nicht geht, ist der fette DUOS-Schriftzug hinten, warum muss man sowas im Jahr 2019 immer noch auf das Gerät drucken?

Ohne diesen würde die Rückseite super schlicht und minimalistisch aussehen, doch dieses DUOS stört. Zumal es nicht wirklich nötig ist so eine Funktion noch zu bewerben, sowas ist seit Jahren ein Standard in der Branche.

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Doch das Display ist extrem gut, ich wette, es wird auch wieder Testsieger bei DisplayMate. Und das Loch störte mich nach wenigen Minuten genauso wenig, wie eine Notch. Ich finde beides gleich schlimm/gut. Samsung versucht aber das Loch mit den Standard-Wallpapern ganz gut zu verstecken.

Der Fingerabdrucksensor ist schnell und zuverlässig, den muss ich aber noch intensiver Testen und mit anderen Modellen (mit optischem Sensor) vergleichen.

Samsung Galaxy S10+ im ersten Fazit

Das Galaxy S10+ fühlt sich am Ende wie ein S9+ an, was sich wie ein S8+ aus dem Jahr 2017 anfühlt. Das ist nicht tragisch, immerhin hat Samsung mit dem S8 ein gutes Smartphone auf den Markt gebracht. Mit dem S10+ hat man dieses Design nun perfektioniert und es kommt auf die inneren Werte an.

Allerdings hätte man den Rand oben ruhig etwas dicker (oder unten dünner?) machen dürfen. Ich bin ein Freund von symmetrischen Rändern.

Optisch ist das Galaxy-S-Flaggschiff weiterhin super und auf dem Papier ist es vollgepackt mit allen Dingen, die es so gibt. Fast allen. Ich bin jetzt aber mal auf den Test im Alltag gespannt. Wie gut ist die von DxOMark gelobte Kamera im Alltag wirklich und wie gut hält der 4100 mAh starke Akku durch?

Wie verhält es sich mit dem Loch, ist es am Ende vielleicht sogar angenehmer als eine Notch? Der Testbericht wird in den kommenden Tagen folgen und dann geht es an die Flaggschiff-Reihe 2019. Mal schauen, gegen wen das S10+ als Erstes antreten wird. Falls ihr Fragen habt, dann ab in die Kommentare damit.

Kurz: Mein erster Eindruck ist aber sehr positiv, auch wenn ich nach 10 Jahren Galaxy vielleicht mal wieder ein anderes Design erwartet hätte. Aber wem das Galaxy-Design in den letzten Jahren gefallen hat, der könnte hier sein perfektes Modell bekommen – genau das möchte ich jetzt herausfinden.

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