Seat plant vorerst kein eigenes Elektroauto

Lange Zeit wurde im VW-Konzern damit argumentiert, dass man preislich noch kein Elektroauto bei Seat anbieten kann, doch diese Zeiten sind mittlerweile vorbei. Es gibt genug Plattformen, um auch entsprechende Modelle für Seat zu entwickeln.

Doch das möchte man nicht, denn die kann man auch bei Cupra verkaufen und dort mehr Geld verlangen. Daher wundert es auch nicht, dass die Nachfrage nach Seat seit einer ganzen Weile sinkt, mit kleinen Ausnahmen. Und das dürfte so bleiben.

Seat wird vor 2030 nicht vollelektrisch

In Großbritannien wird der Seat Ateca eingestellt (global bleibt er, wenn auch nur noch mit geringer Auswahl an Versionen) und im Zuge dessen hat ein Sprecher von Seat verraten, was man noch alles für die Marke in diesem Jahrzehnt geplant hat.

Das „komplette Portfolio von Seat wird bis 2028 elektrifiziert“, so die VW-Marke, aber es wird nur milde Hybride und Plug-in-Hybride geben. Ein Elektroauto wird für Seat nicht erwähnt und dürfte demnach in diesem Jahrzehnt nicht mehr kommen.

Sollte die VW-Chefebene bei dieser Entscheidung bleiben, dann wird es spätestens ab 2030 richtig schwierig für Seat. Es würde mich aber nicht wundern, wenn man die Marke auslaufen lässt und bis dahin den Rest aus den Verbrennern quetscht.

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