BwMessenger: Matrix Open-Source-Messenger für Bundeswehrangehörige

Einheitlicher Messenger Fuer Die Bundeswehr

Seit 16. November können alle Soldaten und Soldatinnen sowie die zivilen Angehörigen der Bundeswehr den „BwMessenger“ in den App-Stores für Android und iOS herunterladen.

Die auf dem Open-Source-Protokoll Matrix basierende Lösung kann sowohl auf dienstlichen, als auch privaten Smartphones und Tablets genutzt werden. Die App soll der neue „einheitliche, sichere und geräteunabhängige“ Messaging-Dienst für die deutschen Streitkräfte sein.

Für hoheitliche Aufgaben und damit für den Einsatz bei Behörden oder Streitkräften sind proprietäre Dienste ungeeignet. Sie erfüllen insbesondere die Anforderungen der Bundeswehr hinsichtlich Vertraulichkeit und Integrität der übermittelten Daten sowie Informationssicherheit nicht.

Nun gibt es für die deutschen Streitkräfte eine neue Kommunikationslösung. Das Ganze läuft in einer Art Testphase mit 50.000 Zugängen an. Ab dem kommenden Jahr soll die Zahl schrittweise erhöht werden.

BwMessenger
Preis: Kostenlos
‎BwMessenger
Preis: Kostenlos

Lösung auf Open-Source-Basis

In den kommenden Wochen soll der neue Bundeswehr-Messenger neben einer Version für mobile Endgeräte auch für Arbeitsplatzcomputer sowie zur Übertragung von Informationen bis zur Schutzklasse VS-NfD (“Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch”) auf dienstlichen Endgeräten für die “sichere mobile Kommunikation”, den sogenannten SMK-Geräten, nutzbar sein.

Ende November beginnt der VS-NfD-Pilotbetrieb in der Bundeswehr. Zudem soll der BwMessenger perspektivisch auch ressortübergreifend eingesetzt werden können, etwa über standardisierte Schnittstellen zu anderen sicheren Chat-Diensten der Bundesverwaltung.

Der BwMessenger basiert auf dem offenen Protokollstandard Matrix. Neben einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des kompletten Datenverkehrs wird die Lösung auf eigener IT-Infrastruktur der Bundeswehr betrieben, womit diese „volle Souveränität“ über die Daten besitzt.

Sämtliche Daten werden verschlüsselt in einer eigenen Umgebung, anstatt auf dem nativen Speicher des Smartphones abgelegt. Es ist das erste Open-Source-Vorhaben von Bundeswehr und BWI dieser Größenordnung. Noch fallen die App-Bewertungen in den Stores eher bescheiden aus, das kann sich aber natürlich noch ändern.

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