Honda gilt nicht als Vorreiter bei Elektroautos, denn der Honda e ist jetzt nicht das passende Auto für den Massenmarkt und sonst gibt es mehr Konzepte als echte Autos. Und der Honda e:Ny1, der letzte Woche vorgestellt wurde, ist jetzt auch kein bahnbrechendes Elektroauto und soll sogar erst irgendwann 2024 kommen.
Im Gespräch mit Autocar hat Europa-Chef Katsuhisa Okuda von Honda diese doch recht langsame Strategie verteidigt und gibt an, dass das zum aktuellen Ausbau der Ladeinfrastruktur passt. Bis 2040 oder 2050 wird diese gut genug ausgebaut sein und dann hat Honda auch ein entsprechendes Portfolio an Elektroautos parat.
Honda: Der Kunde soll die Wahl haben
Mit Blick auf den Ausbau mag das stimmen, doch bis dahin haben sich wohl schon die anderen Marken diesen Markt aufgeteilt. Honda ist zu langsam und daher bringt man die übliche Ausrede der „Wahl für den Kunden“. Neben Elektroautos sind auch Verbrenner und Hybrid-Modelle weiterhin ein wichtiges Element für die Marke.
Doch wie gesagt, eine Wahl hat man als Kunde nicht wirklich, denn bei Elektroautos kann man nicht großartig wählen. Es gibt den Honda e mit wenig Reichweite, der auch sehr teuer ist, und sonst nichts. Nicht alle Marken werden den Wandel der Branche überleben und bei Honda bin ich gespannt, ob das wirklich gelingt.
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