• Elektroautos: VW schließt Produktion für andere Hersteller nicht aus

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    Volkswagen hat in den letzten Jahren sehr viel Geld in die MEB-Plattform gesteckt. Diese ist die Grundlage für die kommende Generation der Elektroautos, das erste Modell wird Anfang 2020 von VW selbst auf den Markt kommen, der ID.3. Allerdings werden auch die anderen Marken des Konzerns von der MEB-Plattform profitieren und SEAT entwickelt auch noch eine eigene Plattform.

    Der Konzern zeigte sich aber bereits offen und sprach davon, dass man sich einen Standard in der Branche mit der MEB-Plattform vorstellen könnte. Das könnte sogar soweit gehen, dass man die Fabriken für andere Hersteller öffnet. Konkrete Pläne gibt es da zwar noch nicht, aber man schließt es nicht aus.

    Unser Modularer E-Antriebs-Baukasten MEB ist grundsätzlich offen auch für konzernfremde Marken. Eine entsprechende Öffnung unserer Fabriken haben wir derzeit noch nicht als Projekt vorgesehen, aber es schließt sich nicht aus.

    Thomas Ulbrich

    Los geht es aber zunächst etwas kleiner, und zwar mit e.GO, die dürfen die MEB-Plattform von VW bereits für ihr Modell nutzen. Einige Autohersteller sind mit der Entwicklung ihrer Elektro-Plattform schneller und andere langsamer und die Idee einer offenen Plattform von VW mag ungewöhnlich klingen, ergibt aber Sinn.

    Elektroautos werden es in den kommenden Jahren noch etwas schwer haben und um diesen Bereich zu pushen, benötigt es mehr Auswahl. Je mehr Auswahl da ist, desto attraktiver wird der Markt und desto mehr Kunden kaufen sich so ein Auto. Davon profitiert dann am Ende sicher auch Volkswagen beim Verkauf.

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