EU-Automarkt: Rückgänge auch bei Benzin- und Dieselautos

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Der europäische Automarkt hat sich im Oktober mit einem Anstieg der Neuzulassungen um 1,1 Prozent leicht erholt. Allen voran Spanien mit einem kräftigen Plus von 7,2 Prozent, aber auch Deutschland konnte nach drei rückläufigen Monaten wieder um 6 Prozent zulegen.

Frankreich und Italien mussten dagegen Rückgänge von 11,1 % bzw. 9,1 % hinnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr blieb das Neuzulassungsvolumen mit einem leichten Plus von 0,7 Prozent auf 8,9 Millionen Fahrzeuge insgesamt relativ stabil.

Ein Blick auf die einzelnen Fahrzeugtypen zeigt, dass die Marktanteile von Elektroautos und Plug-in-Hybriden rückläufig waren. Die Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen stiegen zwar um 2,4 Prozent, die Gesamtzahl lag jedoch um 4,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Besonders stark war der Rückgang in Deutschland mit einem Minus von 26,6 %. Auch Plug-in-Hybride verzeichneten mit einem Minus von 7,2 % einen negativen Trend, wobei Frankreich und Italien die größten Einbußen hinnehmen mussten.

Dagegen legten die Hybridfahrzeuge im Oktober deutlich um 17,5 Prozent zu und überholten erstmals seit langem die Benziner. Die Verkäufe von Benzin- und Dieselfahrzeugen waren insgesamt rückläufig, wobei die Benzinfahrzeuge um 6,8 % und die Dieselfahrzeuge um 7,6 % abnahmen.

Vor allem in Frankreich war der Rückgang bei den Benzinern mit 32,7 % dramatisch. Der Marktanteil der Dieselfahrzeuge sank weiter auf nur noch 10,9 %, was den anhaltenden Trend zu alternativen Antriebsarten unterstreicht.

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