Homematic IP: Heizkörperthermostat Evo ausprobiert

Homematic Ip Heizkoerperthermostat Evo 3

Das Heizkörperthermostat Evo für Homematic IP von eQ-3 ist noch recht frisch auf dem Markt. Ich konnte ein Exemplar ausprobieren.

Ich hatte in den letzten Wochen das Homematic IP Heizkörperthermostat EVO im Test. Da ich sowieso auf das System setze, konnte ich es unkompliziert einbinden. Die derzeitigen Temperaturen passten erfreulicherweise zu meinem Test, denn die Heizkörperthermostate bekommen wieder ordentlich was zu tun.

Einfache Montage

Die Montage war mit beigelegtem Adapter schnell erledigt und auch die Einrichtung in der App lässt sich sehr schnell vollziehen. Im Grunde unterscheidet sich diese nicht von den bisherigen Heizkörperthermostaten, allerdings muss man noch einmalig festlegen, in welche Richtung das Display ausgerichtet sein soll. Wer bereits ein älteres Modell nutzt, kann den Adapter installiert lassen und muss nur das neue Modell aufschrauben.

Das „Evo“ (HmIP-eTRV-e) ist deutlich kompakter als meine bisherigen Thermostate. Für das Modell hat man den Red Dot Design Award „erhalten“. Technisch unterscheidet es sich auf den ersten Blick kaum von den bisherigen Modellen, doch auch unter der Haube hat sich etwas getan.

Homematic Ip Heizkoerperthermostat Evo 1

Schneller Verstellmotor

Der Verstellmotor soll zum Beispiel bis zu 10-mal schneller seine Arbeit verrichten als bisher. Das klappt hervorragend, ob es wirklich zehnmal so schnell ist, lässt sich schwer sagen. Der Motor ist aber wirklich „rasend“ schnell, sobald eine Anpassung der Temperatur nötig wird. Etwas leiser ist er auch, wie ich ebenfalls feststellen konnte.

Doch vor allem geht es beim Evo darum, durch eine ansprechendere Optik neue Käuferschichten zu gewinnen. Und in der Tat schaut das Evo ganz nett aus. Die LED-Schrift weicht allerdings erheblich von den Pressebildern ab, da sie einen sichtbaren Gelbstich hat und nicht weiß leuchtet (siehe Bild oben). Das empfinde ich als nicht schlimm, da das Display nicht immer an ist, aber es ist schon eine Erwähnung wert.

Display nur nach Tastendruck

Optisch gefällt mir das Evo persönlich sehr gut, im Gegensatz zum „Vorgänger“ kann man jetzt aber nicht mehr am Thermostat die eingestellte Temperatur sehen, ohne es vorher antippen zu müssen. Das finde ich etwas schade. Im Vergleich zu meinem bisherigen Homematic-IP-Thermostat ist das in meinen Augen auch der größte Abstrich, den man bei dem neuen Modell machen muss.

Für mich wird dadurch der mögliche Einsatzort eingeschränkt. Im Büro möchte ich zum Beispiel immer mit einem Blick sehen, wie das Thermostat gerade eingestellt ist. Im Badezimmer ist es mir in der Regel egal, da frage ich die Werte per Alexa ab.

Homematic Ip Heizkoerperthermostat Evo 2

Um eine bessere Griffigkeit des Drehknopfes zu erreichen, verjüngt sich der Kreisquerschnitt zu einer flachen Oberfläche. Ein Verstellrad gibt es also nicht mehr, stattdessen wird das gesamte Heizkörperthermostat gedreht. Das gefällt mir, da es sehr gut funktioniert. Ich verstelle die Temperatur im Alltag aber dann doch meist per Sprachsteuerung über Alexa.

Das Homematic IP Heizkörperthermostat bietet ansonsten die gewohnte smarte Einzelraumregelung per dauerhaft kostenloser Smartphone-App.

Preis: Kostenlos
Preis: Kostenlos

Fazit zum Homematic IP Heizkörperthermostat Evo

Unterm Strich lässt sich sagen, dass das Gerät ein sehr rundes Paket bietet. Die schlichte Optik gefällt mir, bringt aber auch kleinere Abstriche (Display nicht immer sichtbar) mit. Der neue Motor kann durch seine flotte und sehr geräuscharme Arbeitsweise punkten. Ich sehe das Modell aufgrund seines ansprechenden Designs vor allem in Räumen, die auch mal von „fremden“ Personen betreten werden – zum Beispiel ein Badezimmer.

Es gibt mittlerweile auch eine silberne Ausführung. Der Preis für das Heizkörperthermostat Evo liegt bei 79,95 Euro. Das empfinde ich als relativ hoch, allerdings muss man bedenken, dass bei Homematic IP (nach aktuellem Stand) keinerlei Folgekosten für den Betrieb entstehen.

Homematic Ip Heizkoerperthermostat Evo 4

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Fehler melden7 Kommentare

Bitte bleibe freundlich.

  1. Cress

    "[…]allerdings muss man bedenken, dass bei Homematic IP (nach aktuellem Stand) keinerlei Folgekosten für den Betrieb entstehen."

    Also kein Abomodell etc? Das ist etwas, was ich bei einigen Anbietern gesehen habe und ich will alles, nur kein Abomodell.

    1. Korrekt, keinerlei Abomodell oder Ähnliches. Ich kann natürlich nicht in die Zukunft schauen, aber soweit ich weiß ist das auch nicht geplant.

      1. Cress

        Das klingt ja schon mal gut, wie sieht das mit der Integration von HomeKid aus? Offiziell scheint das noch nicht zu sein, gibt es da Workarounds oder sollte man sich dann besser nach einem anderen Anbieter umschauen?

        1. HomeKit funktioniert nicht von Haus aus, ich nutze es auch nicht und kann dir da leider nichts weiter zu sagen.

  2. Leon

    Hi René,

    hast du zufällig Erfahrungswerte, wie lange die Batterien bei den Thermostaten von Homematic halten? Du scheinst diese ja schon länger im Einsatz zu haben.

    1. Ja, bei mir etwa 1,5 Jahre. Kommt aber sicher auch auf die programmierten Abläufe an. Habe aktuell die IKEA „Pro“ Akkus drin

  3. Ferdi

    Optisch auf jeden Fall ein Hingucker

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