• Huawei Kirin: 5-nm-Chip für 2020 erwartet

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    2018 gab es mit dem Kirin 980 einen großen Sprung beim SoC, denn man setzte erstmals auf das 7-nm-Verfahren. In diesem Jahr hat man den Kirin 990 zwar erneut optimiert, allerdings bleibt man beim 7-nm-Verfahren. Der Kirin 1000, nennen wir ihn einfach mal so, soll jedoch im 5-nm-Verfahren gefertigt werden.

    Kirin 1000: Testphase ist angelaufen

    Die entsprechende Testphase für den neuen Kirin-Chip von Huawei soll laut CNMO angelaufen sein und man darf davon ausgehen, dass der Chip wieder von TSMC produziert wird. Das erste Smartphone mit dem Kirin 1000 dürfte dann das Huawei Mate 40 Pro sein, aber das beschäftigt uns erst in einem Jahr.

    Neben Huawei dürfte auch Apple im kommenden Jahr einen 5-nm-Chip im iPhone 12 Pro verbauen, den Apple A14. Samsung hat den eigenen Exynos-SoC in diesem Jahr mit dem Note aktualisiert, vielleicht wird man mit dem Note 11 also ebenfalls schon nächstes Jahr bei der Konkurrenz mitmischen.

    Bei Qualcomm gehe ich davon aus, dass man den Snapdragon 865 weiterhin im 7-nm-Verfahren produziert und dann erst mit dem Snapdragon 875 (Namen von mir geraten) zum 5-nm-Verfahren wechselt. Die meisten Android-Flaggschiffe mit einem solchen Chip werden wir dann also sicher Anfang 2021 sehen.

    5-nm-Verfahren: Überhaupt ein Unterschied?

    Worauf ich gespannt bin: Der Schritt zum 7-nm-Verfahren war spürbar, aber auch nicht extrem groß. Die Performance hat einen Punkt erreicht, da spielt es wohl kaum noch eine Rolle, ob da jetzt 20 Prozent mehr oder weniger möglich sind. Aber ein 5-nm-Chip dürfte auch effizienter als ein 7-nm-Chip sein.

    Apple hat mit dem A13 den Fokus auf Effizienz gelegt, mit dem A14 könnte sich die Akkulaufzeit bei den Smartphones also erneut verbessern. Aber warten wir mal die Meldungen in den kommenden Monaten ab, Apple, Huawei und Co. werden ihre neuen Chips im Sommer 2020 der Öffentlichkeit präsentieren.

    Huawei: USA will Frist nicht verlängern

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    Huawei muss momentan mit gewissen Einschränkungen agieren, das Mate 30 und Mate 30 Pro wurden beispielsweise ohne Google-Apps auf den Markt gebracht. Bisher aber nur in China. Allerdings wird man sie auch in Europa (wo ein Marktstart weiterhin geplant ist)…30. September 2019 JETZT LESEN →

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