Mercedes-Benz will Flotte überarbeiten und Modelle entfernen

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Der Umstieg auf die Elektromobilität kostet nicht nur Geld, er macht es für die „alten“ Autohersteller auch deutlich komplexer. Die Benziner sind nämlich nicht verschwunden, gleichzeitig kamen aber Hybrid-Modelle und nun auch Elektroautos dazu.

Mercedes-Benz plant schlankeres Portfolio

Das bedeutet, dass man in Zukunft von einem Auto vielleicht vier Versionen (Benziner, Diesel, Hybrid und Elektro) anbieten muss. Um das zu vereinfachen, wird Mercedes-Benz die Flotte überarbeiten und in Zukunft ein paar Modelle entfernen.

Der Automobilhersteller sagt nicht, welche Autos eingestellt werden könnten, aber von den aktuell 45 Modellen haben viele eine komplett eigene Plattform. Wie ein SL, ein AMG GT oder eine G-Klasse. Sowas ist langfristig nicht mehr lukrativ.

Wie Markus Schäfer gegenüber Autocar verraten hat, will man bei Daimler die Anzahl der Plattformen reduzieren und wir werden das Ergebnis schon bald sehen. Man passt sich damit auch den neuen EU-Richtlinien für die strengeren CO2-Grenzwerte an, denn vor allem Modelle mit einem hohen Ausstoß könnten eingestellt werden.

Die Automobilbranche ist mitten im Wandel

Der Konzern wird in den kommenden Monaten einen Wandel erleben, der schon jetzt stattfindet. Daimler möchte bis 2025 auch mehr Autos online verkaufen und weiß, dass es in Zukunft nicht ausreicht, einfach nur schöne Autos auf den Markt zu bringen.

Das wird eine spannende Zeit für die Branche, die in den kommenden fünf Jahren eine ähnliche Entwicklung wie der Smartphone-Markt vor knapp einem Jahrzehnt hinlegen könnte. Autos sind zwar eine andere Kategorie, aber vor allem hier tut sich derzeit sehr viel und vor allem für die „alten Hasen“ im Geschäft wird das nicht leicht.

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