Was ist mit der Nintendo Switch „Pro“?

Nintendo Switch Oled 2021

Nintendo hat immer wieder betont, dass die „Switch“ länger als ältere Konsolen im Portfolio bleiben soll. Nach vier Jahren sprach man bei Nintendo sehr gerne von der „Halbzeit“ und das hat sich nach fünf Jahren nicht großartig verändert.

Es wäre durchaus denkbar, dass die Nintendo Switch erst jetzt die Hälfte ihres geplanten Lebenszyklus erreicht hat und noch viel geplant ist. Und die Nintendo Switch mit OLED-Display könnte ein Schritt zu einer neuen Strategie sein.

Nintendo Switch wird noch lange bleiben

Nintendo peilt wohl 10 Jahre bei der Nintendo Switch an und damit die Nachfrage auch nach der Pandemie hoch bleibt, muss man die Hardware ab und zu auf einen neuen Stand bringen. Den Anfang macht nun eben ein ganz neues Display.

Doch abgesehen davon wird dieses Upgrade für viele überflüssig sein. Es kommt die gleiche Hardware wie bei der aktuellen Switch zum Einsatz und das Dock mit LAN-Anschluss wird auch separat erhältlich sein. Wer also überwiegend am TV zockt und nicht unbedingt OLED benötigt, der benötigt die Switch nicht.

Nintendo geht nun aber auch in eine neue Richtung, denn während man vor zwei Jahren das Lineup nach unten mit einer Lite-Version ergänzte, so ordnet sich die neue Switch über der aktuellen ein. Einen Euro-Preis gibt es noch nicht, doch 350 Dollar vor US-Steuern könnten 379 Euro UVP in Deutschland bedeuten.

Weitere Nintendo Switch mit 4K-Upscaling

Die Zielgruppe wird also jetzt „nach oben“ ausgebaut und einige waren gestern doch etwas enttäuscht, dass kein 4K-Upscaling dabei ist. Dabei gab es sehr viele und sehr gute Quellen, die diesen Schritt voraussagten. Das bedeutet allerdings nicht, dass Nintendo diesen Schritt nicht in ein paar Monaten gehen kann.

Nintendo veröffentlichte 6 Ableger der 3DS-Reihe und wir sind erst beim dritten Switch-Modell (wenn man die Neuauflage von 2019 ignoriert). Und neben Jeff Grubb gibt es noch „Digital Foundry“ und „Nate the Hate“ und weitere, die vor der Ankündigung von einem 4K-Modell im kommenden Jahr sprachen.

Bei Nintendo ist man wohl auf Entwickler zugegangen und hat diese informiert, dass der Schritt zu 4K-Upscaling ansteht. Die Verwirrung war aber groß, denn da hieß es 2022 oder 2023 und die Quellen von Bloomberg sprachen bei der OLED-Produktion von 2021 (was nun auch so kam). Das wurde oft vermischt.

Nintendo Switch Oled Header

Sollte Nintendo die Switch wirklich noch weitere fünf Jahre anbieten wollen, dann wäre es Nintendo durchaus zuzutrauen, dass wir noch weitere Switch-Ableger in den kommenden Jahren sehen werden. Für ein Pro-Modell wäre es aktuell wohl auch einfach noch ein kleines bisschen zu früh bei der Nintendo Switch.

Zwei unterschiedliche Switch-Quellen

Zum einen ist die Nachfrage extrem groß und dann gibt es da die Chip-Knappheit auf dem Markt, die sich erst Mitte 2022 entspannen soll. Nvidia kann den neuen Chip also vielleicht erst in einem Jahr in der gewünschten Menge produzieren. Eine noch bessere Switch kann also noch mindestens bis Ende 2022 warten.

Nintendo Switch Oled Verpackung

Es ist leicht zu sagen, dass die Quellen falsch lagen, aber wenn man das genau verfolgt, dann taten das die meisten nicht. Es gab mehr Quellen, die das 4K-Modell erst für 2022 auf dem Schirm hatten, aber verwirrt waren, weil sich die Gerüchte über den Schritt zu einer OLED-Switch eben für dieses Jahr häuften.

Doch während Bloomberg sehr zuverlässig bei Zulieferern in der Branche ist, so ist Nate sehr zuverlässig bei Entwicklern. Die einen haben erfahren, dass Nintendo ein OLED-Panel bestellt hat, die anderen haben gehört, dass 4K-Upscaling ansteht. Es klingt aber mittlerweile so, als ob beide Quellen am Ende richtig liegen.

Vermutlich werden wir nach der OLED-Version noch eine neue Switch sehen, die zeitnah kommt. Und das neue Zelda wäre doch der perfekte Launch-Titel.

Video: Die neue Nintendo Switch (OLED-Modell)


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